Kantonale Mitteilungen / Gerichtliche Bekanntmachungen

Kantonsgericht des Kantons Zug

In Sachen Handelsregisteramt Zug, Aabachstrasse 5, 6301 Zug, Gesuchsteller, gegen ECP GmbH, Artherstrasse 113, 6317 Oberwil b. Zug, Gesuchsgegnerin, betreffend Massnahmen gemäss Art. 731b OR (ES 2018 574), hat der Einzelrichter des Kantonsgerichtes des Kantons Zug am 5. Dezember 2018 entschieden:
1. Die ECP GmbH, Artherstrasse 113, 6317 Oberwil b. Zug, wird aufgelöst und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet.
Datum der Auflösung: 5. Dezember 2018, 10.00 Uhr.
2. Die Gerichtskosten betragen
Fr. 800.- Entscheidgebühr
und werden der Gesuchsgegnerin auferlegt.
3. Gegen diesen Entscheid kann innert 10 Tagen seit der Zustellung schriftlich, begründet und mit bestimmten Anträgen unter Beilage des angefochtenen Entscheides Berufung beim Obergericht des Kantons Zug eingereicht werden. Gerügt werden kann die unrichtige Rechtsanwendung und/oder die unrichtige Feststellung des Sachverhaltes (Art. 310 ZPO). Die Berufungsschrift kann in Papierform (je ein Exemplar für das Gericht und jede Gegenpartei) oder elektronisch, versehen mit einer anerkannten elektronischen Signatur, eingereicht werden (Art. 130 Abs. 1 und 2 ZPO).
In summarischen Verfahren gelten gemäss Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO die Bestimmungen über den Stillstand der Fristen («Gerichtsferien») nicht.
4. Mitteilung an:
- Parteien, an die Gesuchsgegnerin mittels Publikation des Dispositivs im Amtsblatt des Kantons Zug
- Konkursamt Zug zum Vollzug (nach Eintritt der Rechtskraft)
- Betreibungsamt Zug (vorab zur Kenntnisnahme und nach Eintritt der Rechtskraft)
- Grundbuch- und Vermessungsamt des Kantons Zug (nach Eintritt der Rechtskraft)
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Zug, 7. Dezember 2018 Kantonsgericht des Kantons Zug
Einzelrichter

854569

Kantonsgericht des Kantons Zug

In Sachen Handelsregisteramt des Kantons Zug, Aabachstrasse 5, 6300 Zug, Gesuchsteller, gegen Comptek Informatik AG, Weid 24, 6313 Menzingen, Gesuchsgegnerin, betreffend Massnahmen gemäss Art. 731b OR (ES 2018 616), liess der Gesuchsteller am 16. November 2018 folgende Anträge einreichen:
1. Es seien in Anwendung von Art. 941a OR die für die Behebung des nachfolgend beschriebenen Organisationsmangels erforderlichen Massnahmen zu treffen. Auf diese Massnahme kann nur verzichtet werden, sofern die Gesellschaft während der Dauer dieses Verfahrens den gesetzmässigen Zustand wieder herstellt und gegenüber dem Gericht den Nachweis der entsprechenden Eintragung im Handelsregister erbringt.
2. Eventualantrag: Sollte die Gesellschaft zur Durchführung der angeordneten Massnahmen und zu deren Eintragung in das Handelsregister nicht Hand bieten, so sei die Gesellschaft aufzulösen und es sei, gestützt auf Art. 731b OR, gegebenenfalls ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs anzuordnen.
3. Alles unter Kostenfolgen zulasten der Gesellschaft.
Die Gesuchsgegnerin erhält die Gelegenheit, dazu innert 10 Tagen seit Publikation eine schriftliche Stellungnahme (im Doppel) einzureichen. Diese Frist steht während der Gerichtsferien nicht still (Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO). Unterbleibt eine Stellungnahme innert Frist, gelten Begehren und Tatsachendarstellung des Gesuchstellers als unbestritten. Diese Publikation erfolgt zudem unter der Androhung, dass die Gesuchsgegnerin aufgelöst und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet würde, wenn keine Stellungnahme bzw. Wiederherstellung des rechtsmässigen Zustandes innert Frist erfolgt.

Zug, 7. Dezember 2018 Kantonsgericht des Kantons Zug
Einzelrichter

854570