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Amtsblatt des Kantons Zug / Amtlich

Stellenausschreibung

Wir suchen für eine 3. Realklasse auf das Schuljahr 2020/21 (Stellenantritt: 1. August 2020; Schuljahresbeginn: 17. August 2020)

eine Fachlehrperson Sekundarstufe I, 90-100%

mit dem Fächerprofil Mathematik, Natur und Technik, Deutsch, Räume-Zeiten-Gesellschaften und allenfalls Bewegung und Sport.
Sie verfügen über die entsprechende Ausbildung als Lehrperson Sekundarstufe I, vollständig oder soweit möglich mit dem aufgeführten Fächerprofil.
Der Slogan «Fürs Läbe gärn ... Gärn im Läbe!» umrahmt die Vision in unserem Leitbild. Sie sind dementsprechend eine Lehrperson, die «fürs Läbe gärn» die Schülerinnen und Schüler mit Einfühlungsvermögen und Engagement begleitet, ganzheitlich fördert und auf die Berufswelt vorbereitet. Sie verstehen es, Ihr didaktisch-methodisches Repertoire gezielt einzusetzen und die Heterogenität in der Klasse zu nutzen. Sie verfügen eventuell bereits über Erfahrung auf dieser Stufe und leben die Grundsätze von «Beurteilen und Fördern». Zudem sind Sie motiviert und vielleicht schon gewohnt, die Möglichkeiten der ICT und der neuen Medien im Unterricht zu nutzen.
Als kooperative, kommunikative und teamfähige Lehrperson ist für Sie die Zusammenarbeit im Unterrichtsteam eine Selbstverständlichkeit.
Wir erwarten von Ihnen die für eine integrative Schule notwendige Grundhaltung und die Bereitschaft, mit schulischen Heilpädagogen oder Heilpädagoginnen eng zusammenzuarbeiten. Wir bieten Ihnen ein interessantes und zukunftsorientiertes Arbeitsumfeld sowie eine gute Unterstützung in einer lebendigen und qualitätsbewussten Schule.
Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung mit Foto und den üblichen Unterlagen bis spätestens Dienstag, 3. April 2020 an das Rektorat der Schulen Hünenberg, Rolf Schmid, Rektor, Postfach 452, 6331 Hünenberg oder per E-Mail an rektorat@schulen-huenenberg.ch.
Für weitere Auskünfte (z.B. Stundenplan) steht Ihnen der Schulleiter der Sekundarstufe I, Reto Kurmann (Telefon 041 785 45 82, E-Mail: reto.kurmann@schulen-huenenberg.ch) gerne zur Verfügung. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen.

Hünenberg, 20. März 2020 Rektorat Schulen Hünenberg

875516

Stellenausschreibung

Ihre neue Herausforderung per 1. Mai 2020 oder nach Vereinbarung als

Praktikantin/Praktikant im Bereich Kommunikation (50-60%)

Ihre Aufgaben: Sie bauen die Intranet- und Internetseite des Amts für Informatik und Organisation (AIO) auf; Sie helfen mit bei der Erarbeitung von interner und externer Kommunikation (Newsletter, Präsentationen); Sie erledigen allgemeine Sekretariatsaufgaben (Korrespondenz, Berichte).
Ihr Profil: Berufslehre oder Handelsschule; berufsbegleitend zum Studium möglich (Bereiche Kommunikation/Journalismus/Business Administration/ICT); Freude an der Sprache; einwandfreie mündliche und schriftliche Ausdrucksweise in deutscher Sprache; genaue Arbeitsweise, vernetztes Denken; gute Anwenderkenntnisse in der MS-Office-Palette (v.a. Word, Power Point).
Unser Angebot: Eine interessante, abwechslungsreiche und herausfordernde Tätigkeit; ein dynamisches Amt mit über 50 Angestellten; flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit einer Anstellung über 1-2 Jahre; einen modernen Arbeitsplatz nahe beim Bahnhof Zug.
Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre elektronische Bewerbung mit Foto bis 30. April 2020 an andrea.eschmann@zg.ch.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen Andrea Eschmann, Assistentin Leiter AIO, gerne zur Verfügung, Telefon 041 728 51 01, andrea.eschmann@zg.ch.
Ihr Arbeitsumfeld:
Das Amt für Informatik und Organisation (AIO) ist die zentrale Leistungserbringerin von Informatikleistungen für die kantonale Verwaltung und Justiz. Als Querschnittsamt sind wir zuständig für die IT-Infrastruktur des Kantons. Wir erbringen zudem Informatikleistungen für die Zuger Gemeinden und Dritte und unterstützen diese beim Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT).

Zug, 20. März 2020 Finanzdirektion
Amt für Informatik und Organisation

875454

Stellenausschreibung

Für das Sachbearbeitungsteam unserer Abteilung Soziales/Familie suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter, Arbeitspensum 80-100%

Die Abteilung Soziales/Familie stellt die gesetzliche und freiwillige Sozialhilfe und -beratung für Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Baar sicher. Sie ist zuständig für gesellschaftspolitische Aufgaben in den Bereichen Familie, Integration, Gesundheit und Alter. Die zu besetzende Stelle beinhaltet als Schwerpunkte Sachbearbeitungsaufgaben der Bereiche Sozialhilfe, Integration und freiwilliger Kindesschutz sowie Telefon- und Schalterdienst.
Was Sie mitbringen: Abgeschlossene Ausbildung als Kauffrau/Kaufmann (eidg. Fähigkeitszeugnis), Berufserfahrung; Erfahrung im Sozialversicherungsbereich; Erfahrung in Sachbearbeitung für Projektarbeit; gute Englischkenntnisse; Einfühlungsvermögen und Verständnis für Menschen in schwierigen Lebenssituationen; stilsichere schriftliche Ausdrucksweise, gewandter Umgang mit Zahlen; gute Auffassungsgabe in komplexen Zusammenhängen; Sicherheit in Prioritätensetzung und Selbstorganisation; gute PC-Anwenderkenntnisse (Word, Excel evtl. KLIB), selbstständige, speditive und strukturierte Arbeitsweise; Flexibilität, Teamfähigkeit und Verschwiegenheit.
Wir bieten: Selbstständige, vielseitige Tätigkeit; gutes Arbeitsumfeld in einem aufgeschlossenen, engagierten Team; moderne Infrastruktur und fortschrittliche Anstellungsbedingungen; Weiterbildungsmöglichkeiten.
Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Simone Daepp, Leiterin des Sozialdienstes, Telefon 041 769 07 20. Ihre vollständige Bewerbung mit Foto senden Sie bitte bis 10. April 2020 an die Einwohnergemeinde Baar, Personaldienst, Postfach, 6341 Baar oder an katica.brdar@ baar.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Baar, 27. März 2020 Einwohnergemeinde Baar
Soziales/Familie

875581

Stellenausschreibung

Baar ist eine attraktive, innovative Zuger Gemeinde mit rund 25000 Einwohnern. Unser Notariatsteam sucht per 1. Juli 2020 oder nach Vereinbarung Verstärkung.

Notarin/Notar, Arbeitspensum 50 - 80 %

Unser Notariat ist zuständig für öffentliche Beurkundungen in Zivilsachen. In einem kleinen Team wirken Sie als Urkundsperson. Sie beurkunden selbstständig Rechtsgeschäfte im Bereich Sachenrecht, Ehe- und Erbrecht sowie im Gesellschaftsrecht.
Ihr Profil: Notariatspatent, Zuger Anwaltspatent, gleichwertiges Beurkundungspatent oder Beurkundungsbefugnis; Berufserfahrung im Notariats- und Grundbuchbereich; sehr gute Kenntnisse im Vertragsrecht; selbstständige, effiziente und exakte Arbeitsweise; kundenfreundlichkeit, repräsentatives Auftreten; gute IT-Anwenderkenntnisse.
Unser Angebot: Umfassende Verantwortung im Notariatsbereich; interessante, abwechslungsreiche Arbeit; gutes Arbeitsumfeld in einem engagierten Team; moderne Infrastruktur und zeitgemässe Anstellungsbedingungen.
Weitere Auskünfte zur Stelle erteilt Ihnen gerne Severin Bättig, Abteilungsleiter Präsidiales/Kultur, Telefon 041 769 01 12.
Ihre vollständige Bewerbung mit Foto senden Sie bitte bis 24. April 2020 an die Einwohnergemeinde Baar, Personaldienst, Postfach, 6341 Baar oder an katica.brdar@baar.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Baar, 27. März 2020 Einwohnergemeinde Baar
Präsidiales/Kultur

875597

Stellenausschreibung

Steinhausen ist eine attraktive Gemeinde im Kanton Zug mit rund 10000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir per 1. August 2020 für unsere Abteilung Bildung und Schule eine

Fachperson Betreuung Schule plus, Arbeitspensum 40-45% (Mo/Do/Fr)

Ihre Aufgaben: Mitarbeit in der Betreuung und Verpflegung inkl. Nebenaufgaben, die in diesen Bereich fallen; fachspezifische pädagogische Mitarbeit in der Betreuung; Vorbereitung und Durchführung von Freizeitangeboten, die sich nach den Bedürfnissen und den Altersgruppen der Kinder richten; Förderungen der Kinder in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung, um Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen; Ausgestaltung der gemeindlichen Angebote Mittagstisch und Randzeitenbetreuung mit Hausaufgabenbetreuung nach den betrieblichen Bestimmungen (Betriebs- und pädagogisches Konzept); Unterstützung zur Gewährleistung der Qualitätsanforderungen in der familienergänzenden Kinderbetreuung.
Unsere Erwartungen: Sie arbeiten gerne mit Kindern, können sich gut in deren Lebenswelt einfühlen und sehen die Vielfalt als Bereicherung. Sie verfügen über eine pädagogische Ausbildung im Bereich Kinderbetreuung und bringen vorzugsweise Berufserfahrung mit. Sie sind physisch und psychisch belastbar und behalten auch in hektischen Situationen den Überblick. Sie sind teamfähig, humorvoll, kreativ und haben einen guten Draht zu Kindern. Sie sind flexibel einsetzbar und können auch spontan einspringen.
Unser Angebot: Wir bieten eine interessante und abwechslungsreiche Aufgabe, ein kollegiales Umfeld, einen modernen Arbeitsplatz, zeitgemässe Anstellungsbedingungen und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Sind Sie interessiert? Ihre Bewerbung mit Foto und den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis 9. April 2020 an: Gemeinde Steinhausen, Personalbüro, Bahnhofstrasse 3, Post- fach 164, 6312 Steinhausen oder bewerbungen@steinhausen.ch.
Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Tamara Didic, Leiterin Schule plus (Telefon 041 749 13 90, tamara.didic@steinhausen.ch) oder Peter Meier, Rektor (Telefon 041 749 13 13, peter.meier@steinhausen.ch), gerne zur Verfügung.

Steinhausen, 27. März 2020 Gemeinde Steinhausen
Präsidiales

875687

Stellenausschreibung

Ihre neue Herausforderung per sofort oder nach Vereinbarung als

Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter Kommunikation (60-100%, befristet für 1 Jahr)

Ihre Aufgaben: Verfassen von Medienmitteilungen; Beantworten von Medienanfragen; Bewirtschaften von Internet- und Social Media-Plattformen; Organisation von Veranstaltungen und Messen; Mitarbeit bei der Planung und Umsetzung von Projekten; Medien- Pikettdienst.
Ihr Profil: Studium mit «Fachrichtung Kommunikation» (Hochschulabschluss FH/Universität) oder gleichwertige Ausbildung im Bereich Kommunikation; langjährige Berufserfahrung im Bereich interne und externe Kommunikation, vorzugsweise im Umfeld einer Blaulichtorganisation; Erfahrung in der Ereigniskommunikation oder im Journalismus; sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksweise (D); sicheres und gepflegtes Auftreten, rasche Auffassungsgabe und Organisationsgeschick; selbstständige, strukturierte und speditive Arbeitsweise; flexible, initiative und belastbare Persönlichkei; versierter Umgang mit Social Media; Bereitschaft für ereignisorientiertes Arbeiten; vorzugsweise Kenntnisse in Englisch oder Französisch.
Unser Angebot: Eine vielseitige und interessante Tätigkeit im anspruchsvollen und dynamischen Umfeld der Polizei; gute Einführung in den Aufgabenbereich; selbstständiges Arbeiten in einem eingespielten Team; moderner Arbeitsplatz an zentraler Lage mit guter ÖV-Anbindung; Anstellung und Besoldung nach kantonalen Richtlinien.
Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis 17. April 2020 via Bewerbungsplattform (www.zg.ch/offene Stellen). Bitte beachten Sie, dass Bewerbungen via Mail nicht berücksichtig werden.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frank Kleiner, Stv. Kommunikationsverantwortlicher, Telefon 041 728 43 69, E-Mail: frank.kleiner@zg.ch gerne zur Verfügung.
Ihr Arbeitsumfeld: Die Medienstelle der Zuger Strafverfolgungsbehörden informiert im Auftrag der Polizei und der Staatsanwaltschaft die Bevölkerung und ist erste Anlaufstelle für die Medienschaffenden. Sie trägt durch ihre Kommunikation bei Ereignissen zur Lagebewältigung oder bei Kriminalitätsphänomenen zu einem zweckmässigen, eigenverantwortlichen Handeln der Bürgerinnen und Bürger bei.

Zug, 27. März 2020 Sicherheitsdirektion
Zuger Polizei

875633

Stipendien 2020

Zwecks Förderung der beruflichen Ausbildung werden dieses Jahr wieder Stipendien aus dem Stipendienfonds der Korporation Unterägeri ausgerichtet. Stipendienberechtigt sind Korporationsbürgerinnen und Korporationsbürger mit Wohnsitz im Kanton Zug (bis im Jahr der Vollendung des 32. Altersjahres), welche
a) eine Berufslehre im Sinne des Bundesgesetzes über die berufliche Ausbildung absolvieren
b) eine Fachmittelschule, Gymnasium, Kantonsschule besuchen (ab 10. Schuljahr)
c) ein Studium an der Fachhochschule, einer Eidgenössischen Technischen Hochschule oder einer Universität absolvieren
d) eine Weiterbildung oder Zusatzausbildung mit mehr als 200 Lektionen pro Kalenderjahr absolvieren. Bei einer berufsbegleitenden Weiterbildung darf das Arbeitspensum von 80% nicht überschritten werden.
Beispiel zur Beobachtungszeit (Herbst 2019 bis Herbst 2020):
Die Lehre/Ausbildung beginnt im August 2019, somit kann im Frühjahr 2020 (sobald das aktuelle Zeugnis vorhanden ist) das Gesuch für die Stipendien 2020 eingereicht werden.
Gesuche um Ausrichtung von Stipendien sind bis spätestens 31. Mai 2020, vom Gesuchsteller/Gesuchstellerin und gesetzlichen Vertreter (Eltern/Vormund) unterzeichnet, bei der Korporationskanzlei zu Handen der Stipendienkommission einzureichen. Gesuchsformulare können bei der Korporation Unterägeri, Tel. 041 754 52 70, E-Mail: info@korporation-unteraegeri.ch oder im Internet unter www.korporation-unteraegeri.ch bezogen werden.
Dem Gesuch sind beizulegen (wichtig: Unterlagen müssen vollständig sein!):
a) Auszubildende
Kopie des aktuellen Lehrvertrages und das aktuelle Schulzeugnis aus Lehre
b) Schüler (Fachmittelschule, Kantonsschule, Gymnasium ab 10. Schuljahr)
einen Schülerausweis über den Schulbesuch und das aktuellste Zeugnis, wenn möglich vom Frühjahr/aus der Beobachtungsperiode
c) Studierende
Studienbescheinigung Herbst- und Frühlingssemester (oder eine Bestätigung der besuchten Vorlesungen) und aktuelles Zeugnis/Leistungsausweis (Bewertung der letzten Zwischenprüfungen, ECTS) aus der Beobachtungsperiode
d) bei Zweit- oder Drittausbildung
einen Ausweis der Schule oder Ausbildungsstätte, eine Bestätigung besuchter Lektionen. Dazu sind eine Zusammenstellung mit Total und die Quittung bezahlter Kosten (Schulgeld, Material-, Reisekosten) beizulegen. Wenn es berufsbegleitend ist: Bestätigung des Arbeitgebers über Arbeitspensum

Unterägeri, 27. März 2020 Korporation Unterägeri
Stipendienkommission

875634

Testamentseröffnung

Im Nachlass der am 16. Juni 1946 in Bückeburg, Niedersachsen, Deutschland, geborenen und am 4. Dezember 2019 in Zug ZG mit letztem Wohnsitz daselbst verstorbenen Skujins geborene Steinhoff Maria-Barbara, deutsche Staatsangehörige, verwitwet. Als einziger gesetzlicher Erbe kommt ein Bruder in Betracht. Die Erblasserin hat in einer durch das Erbschaftsamt der Stadt Zug den Erben eröffneten Verfügung von Todes wegen über ihren Nachlass verfügt. Den Erben wird daher zu ihren Gunsten eine Erbbescheinigung ausgestellt, sofern dagegen von Seiten weiterer, noch unbekannten gesetzlichen (und allenfalls pflichtteilsgeschützten) Erben nicht innert Monatsfrist ab Publikation dieser Bekanntmachung unter Nachweis einer Erbberechtigung Einsprache im Sinne von Art. 559 ZGB erhoben wird. Die gesetzlichen Erben haben das Recht - gegen Nachweis ihrer Erbberechtigung - beim Erbschaftsamt der Stadt Zug in die Verfügung von Todes wegen Einsicht zu nehmen und eine Kopie zu verlangen.

Zug, 27. März 2020 Erbschaftsamt der Stadt Zug

875638

Testamentseröffnung

Im Nachlass des am 5. August 1936 in Riga, Lettland, geborenen und am 28. Februar 2016 in Zug ZG mit letztem Wohnsitz daselbst verstorbenen Skujins Sigurds, verheiratet, britischer Staatsangehöriger. Als gesetzliche Erbin kommt die am 4. Dezember 2019 nachverstorbene Ehefrau, Skujins-Steinhoff Maria-Barbara, in Betracht. Die Eltern, Skujins Peteris und Skujins-Sams Vilma Otilija, sind vermutlich vorverstorben, ohne weitere Nachkommen zu hinterlassen. Der Erblasser hat in einer durch das Erbschaftsamt der Stadt Zug den Erben eröffneten Verfügung von Todes wegen über seinen Nachlass verfügt, teilweise in Form eines Erbvertrages zusammen mit seiner nachverstorbenen Ehefrau. Den Erben wird daher zu ihren Gunsten eine Erbbescheinigung ausgestellt, sofern dagegen von Seiten weiterer, unbekannten gesetzlichen Erben im Nachlass von Skujins Sigurds nicht innert Monatsfrist ab Publikation dieser Bekanntmachung unter Nachweis einer Erbberechtigung Einsprache im Sinne von Art. 559 ZGB erhoben wird. Die gesetzlichen Erben haben das Recht - gegen Nachweis ihrer Erbberechtigung - beim Erbschaftsamt der Stadt Zug in die Verfügung von Todes wegen Einsicht zu nehmen und eine Kopie zu verlangen.

Zug, 27. März 2020 Erbschaftsamt der Stadt Zug

875639

Testamentseröffnung

Im Nachlass des am 23. Juli 1947 in Wien, Österreich, geborenen und am 11. Februar 2020 in Wien, Österreich, mit letztem Wohnsitz in Zug ZG verstorbenen Chini Leo Walter, von Österreich, verheiratet. Als gesetzliche Erben kommen die Ehefrau und zwei Kinder in Betracht. Der Erblasser hat in einer durch das Erbschaftsamt der Stadt Zug den Erben eröffneten Verfügung von Todes wegen über seinen Nachlass verfügt. Den Erben wird daher zu ihren Gunsten eine Erbbescheinigung ausgestellt, sofern dagegen von Seiten weiterer, noch unbekannten gesetzlichen respektive weiterer pflichtteilsgeschützten Erben, mitunter allfällig weiteren Nachkommen, nicht innert Monatsfrist ab Publikation dieser Bekanntmachung unter Nachweis einer Erbberechtigung Einsprache im Sinne von Art. 559 ZGB erhoben wird. Die gesetzlichen Erben haben das Recht - gegen Nachweis ihrer Erbberechtigung - beim Erbschaftsamt der Stadt Zug in die Verfügung von Todes wegen Einsicht zu nehmen und eine Kopie zu verlangen.

Zug, 27. März 2020 Erbschaftsamt der Stadt Zug

875616

Universitäre Medizinalpersonen

PD Dr. med. Christopher Soll, in Uster, wird die Berufsausübungsbewilligung als Arzt im Kanton Zug erteilt.
Dr. med. Thomas Friedemann Sautter, in Zürich, wird die Berufsausübungsbewilligung als Arzt im Kanton Zug erteilt.
Dr. med. Marcus Mortimer von Falkenhausen, in Zürich, wird die Berufsausübungsbewilligung als Arzt im Kanton Zug erteilt.
PD Dr. med. Ralph Fabian Stärkle, in Seuzach, wird die Berufsausübungsbewilligung als Arzt im Kanton Zug erteilt.

Zug, 27. März 2020 Gesundheitsdirektion
Martin Pfister, Regierungsrat

875651

Verkehrssicherheit

Bäume und Sträucher kontrollieren

Gute Sichtverhältnisse gewähren die Sicherheit im Strassenverkehr. Deshalb werden die Anstösser von Strassen, Trottoirs, sowie Fuss- und Radwegen, gestützt auf § 8, 14 und 17 der kantonalen Verordnung zum Gesetz über Strassen und Wege vom 18. Februar 1997, bzw. gestützt auf § 17 des Reglements über Strassen und Wege der Einwohnergemeinde Zug vom 1. Februar 2000 auf die nachfolgenden Vorschriften aufmerksam gemacht: Bäume und Sträucher die entlang von Kantons- und Gemeindestrassen stehen, sind auf eine Höhe von 4,50 m senkrecht ab Fahrbahnrand aufzulichten. Über separat geführten Radwegen, öffentlichen Fusswegen und über Trottoirs beträgt die Auflichtung eine Mindesthöhe von 3,00 m.
Grünhecken und Einfriedungen dürfen höchstens 1,50 m hoch sein. Übersteigen sie dieses Mass, sind sie um Ihre Mehrhöhe zurückzuversetzen. Die Mindestabstände von Pflanzungen und Einfriedungen betragen:
1. ausserhalb des Siedlungsgebietes 60 cm vom Strassen- oder Trottoirrand
2. innerhalb des Siedlungsgebietes 30 cm vom Trottoirrand oder 50 cm vom Strassenrand.
Wir ersuchen die verantwortlichen Grundeigentümer, Hausverwaltungen, direkt beauftragten Mieter sowie Landwirte mit Maisfeldern und anderen hoch wachsenden Kulturen die Sichtzonen im Interesse der Verkehrssicherheit zu überprüfen. Nötige Schneidarbeiten sind regelmässig selber zu erledigen oder an private Kundengärtner in Auftrag zu geben. Der Rückschnitt hat im Hinblick auf die Wachstumsperiode vom nächsten Frühling grosszügig genug zu erfolgen. Für Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihren Beitrag zur Verhütung von Unfällen danken wir Ihnen.
Wir machen Sie ausdrücklich darauf aufmerksam, dass die Grundstückeigentümer im Falle von Unfällen infolge herabgesetzter Sichtweiten aufgrund von nicht korrekt geschnittenen Pflanzen im Strassenumfeld straf- und zivilrechtlich haftbar gemacht werden können.

Zug, 27. März 2020 Sicherheit und Verkehr Stadt Zug

875474

Verkehrssicherheit durch gute Sichtverhältnisse

Auflichten und zurückschneiden von Bäumen, Sträuchern und Grünhecken entlang der Strassen und Trottoirs

Gute Sichtverhältnisse dienen der Verkehrssicherheit sowie der Unfallprävention. Die privaten Grundeigentümer entlang von Kantons-, Gemeinde- und Privatstrassen sowie an Trottoirs, Fuss- und Radwegen sind für den ordentlichen Liegenschaftsunterhalt verantwortlich. Gestützt auf § 8, 14 und 17 der kantonalen Verordnung zum Gesetz über Strassen und Wege vom 18. Februar 1997 sowie dem kommunalen Strassenreglement vom 31. März 2008 haben Pflanzungen die nachstehenden Mindestabstände einzuhalten:
Bäume und Sträucher, entlang von Kantons- und Gemeindestrassen, öffentlichen Strassen privater Eigentümer, sind auf eine Höhe von 4,5 m senkrecht ab Fahrbahnrand aufzulichten. Über separat geführten Radwegen, öffentlichen Fusswegen und über Trottoirs beträgt die Auflichtung eine Mindesthöhe von 3,0 m. Die Mindestabstände von Pflanzungen und Einfriedungen betragen:
a) ausserhalb des Siedlungsgebietes: 60 cm vom Strassen- oder Trottoirrand
b) innerhalb des Siedlungsgebietes: 30 cm vom Trottoirrand oder 50 cm vom Strassenrand.
Hydranten sind in einem Umkreis von mindestens 1,0 m freizuhalten. Beleuchtungsanlagen, Verkehrssignale und Markierungen dürfen nicht beeinträchtigt werden.
Im Bereich von Zufahrten und Zugängen in vortrittsberechtige Strassen und Wege sind Grünhecken, Bäume, Sträucher und Pflanzungen derart zurückzuschneiden, dass die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt wird. Die minimalen Sichtverhältnisse sind gemäss Anhang II des gemeindlichen Strassenreglements zu gewährleisten.
Wir bitten die betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer, im Interesse der Verkehrssicherheit und des Brandschutzes für die Einhaltung dieser Vorschriften besorgt zu sein und die notwendigen Unterhaltsarbeiten umgehend vorzunehmen oder zu veranlassen. Wir danken Ihnen für Ihre Mitwirkung zur Verhütung von Unfällen.

Cham, 20. März 2020 Einwohnergemeinde Cham
Abteilung Verkehr und Sicherheit

874234

Verschiebung Abendverkauf auf Mittwochabend vor Karfreitag

Gestützt auf § 4 Abs. 2 des Ruhetags- und Ladenöffnungsgesetzes bewilligt der Stadtrat für alle Verkaufsgeschäfte die Verschiebung des Abendverkaufs vom Donnerstag (Vorabend für Karfreitag) generell auf Mittwoch mit Öffnungszeiten bis 21.00 Uhr.

Zug, 27. März 2020 Sicherheit und Verkehr Stadt Zug

875281

Verzeichnis der Beratungsstellen

Allg. Beratung, Sozialhilfe

Sozialdienste der Gemeinden
Amt für Kindes- und
Erwachsenenschutz 041 723 79 70 www.zg.ch/kes

Arbeit, Arbeitslosigkeit

Arbeitslosenkasse ALK 041 728 37 40 www.zg.ch/alk
Ausgleichskasse Zug 041 560 47 00 www.akzug.ch
GGZ@Work - Berufsintegration 041 727 61 89 www.ggzatwork.ch
ProArbeit Zug 041 725 33 70 www.proarbeit-zug.ch
Regionales Arbeitsvermittlungs-
zentrum RAV 041 728 25 88 www.rav-zg.ch

Ausländische Staatsangehörige

Fachstelle Migration 041 531 50 00 www.fmzug.ch
Soziale Dienste Asyl 041 728 48 00 www.zg.ch/sozialamt

Behinderung, Krankheit

Alzheimervereinigung Zug,
Geschäfts- und Beratungsstelle 041 760 05 60 www.alz.ch/zg
Beratung für Schwerhörige und
Gehörlose 041 228 63 39 www.bfsug.ch
Diabetes Gesellschaft Zug 041 727 50 64 www.diabeteszug.ch
Heilpädagogischer Dienst Zug 041 728 75 55 www.hpd.ch
Hospiz Zug, Begleitung schwer
kranker und sterbender Menschen 079 324 64 46 www.hospiz-zug.ch
Insieme Cerebral Zug 041 710 85 00 www.insieme-cerebral.ch
IV-Stelle Zug 041 560 47 00 www.akzug.ch
Krebsliga Zug 041 720 20 45 www.krebsliga-zug.ch
Lungenliga Zentralschweiz 041 429 31 10 www.lungenliga-zentral- schweiz.ch
Palliativ Zug, Beratung für
schwerkranke Menschen 041 729 29 20 www.palliativ-zug.ch
Pro Infirmis, Beratungsstelle Zug 058 775 23 23 www.zug.proinfirmis.ch
Profil - Arbeit & Handicap 041 725 36 56 www.profil.proinfirmis.ch
Spitex Kanton Zug 041 729 29 29 www.spitexzug.ch
Suchtberatung 041 728 39 39 www.zg.ch/gesund

Familie

Alimenteninkasso und
Bevorschussungsstelle Zug 041 725 26 20 www.eff-zett.ch
Beratung/Begleitung
Einzel-, Paar- und
Familienberatung Triangel 041 728 80 80 www.triangel-zug.ch
Elterncoaching punkto 041 728 34 40 www.punkto-zug.ch
Elternnotruf (ausserhalb Öffnungszeiten
punkto) 0848 35 45 55 www.punkto-zug.ch
Eltern- und Familienberatung punkto 041 728 34 40 www.punkto-zug.ch
Mütter- und Väterberatung punkto 041 728 34 40 www.punkto-zug.ch
Paar- und Einzelberatung leb 041 711 51 76 www.leb-zug.ch
Paar- und Familienberatung 041 725 26 60 www.eff-zett.ch
Pränataldiagnostik 041 725 26 40 www.eff-zett.ch
Sexual- und Schwangerschafts-
beratung 041 725 26 40 www.eff-zett.ch
Zentralstelle für Adoption 041 723 79 84 www.zg.ch/kes

Kind, Jugend

Berufs- und Studienberatung
des Kantons Zug 041 728 32 18 www.zg.ch/biz
Jugendberatung Triangel 041 728 80 80 www.triangel-zug.ch
Jugendwohnungen punkto 041 728 34 40 www.punkto-zug.ch
Kinder- und Jugendberatung punkto 041 728 34 40 www.punkto-zug.ch
Medienberatung punkto 041 728 34 40 www.punkto-zug.ch
Mütter- und Väterberatung punkto 041 728 34 40 www.punkto-zug.ch
Telefonhilfe 147 147 www.147.ch

Opferberatung, Notruf

Die Dargebotene Hand 143 www.143.ch
Elternnotruf (ausserhalb Öffnungszeiten
punkto) 0848 35 45 55 www.punkto-zug.ch
Frauenhaus Luzern 041 360 70 00 www.frauenhaus-luzern.ch
Herberge für Frauen 041 727 76 86 www.herbergefuerfrauen.ch
Opferberatung 041 725 26 50 www.eff-zett.ch

Diverse

Budgetberatung 041 725 26 35 www.eff-zett.ch
Fachstelle Berufsabschluss
für Erwachsene 041 728 32 18 www.zg.ch/biz
Kantonale Datenschutzbeauftragte 041 728 31 87 www.datenschutz-zug.ch
KISS Zug, Nachbarschaftshilfe 076 283 50 90 www.kiss-zeit.ch
Kontaktstelle Selbsthilfe Zug 041 725 26 15 www.eff-zett.ch
Laufbahnberatung für Erwachsene 041 728 32 18 www.zg.ch/biz
LesBiSchwul Zug 041 710 48 75 www.lesbischwul.ch/zugerweb
Ombudsstelle Kanton Zug 041 711 71 45 www.ombudsstelle-zug.ch
Pro Juventute Kanton Zug 041 712 23 20 www.projuventute-zg.ch
Pro Senectute Zug 041 727 50 50 www.zg.prosenectute.ch
Schuldenberatung Triangel 041 728 80 80 www.triangel-zug.ch
Selbsthilfe Zug 041 728 80 75 www.triangel-zug.ch
Sozialberatung Leuchtturm 041 727 60 70 www.kath-zug.ch
Stipendienstelle Kanton Zug 041 728 31 91 www.zg.ch/biz

Hier finden Sie weitere Angebote und Informationen

Familienergänzende Kinderbetreuung www.kinderbetreuung-zug.ch
Sozialverzeichnis www.sozialinfo-zug.ch

872208

Viehsömmerungsvorschriften im Kanton Zug für das Jahr 2020

Der Kantonstierarzt des Kantons Zug
gestützt auf Artikel 32 Absatz 1 der Tierseuchenverordnung vom 27. Juni 1995 (TSV; SR 916.401) in Verbindung mit § 15 der Vollziehungsverordnung zum eidg. Tierseuchengesetz (BGS 925.11) und in Verbindung mit Ziff. 4f der Delegationsverordnung der Gesundheitsdirektion vom 19. Dezember 2014 (DelV GD, GS 2014/075)

beschliesst:

I. Allgemeines

1. Alle Tiere, welche zum Zweck der Sömmerung auf Weiden und Alpen getrieben werden, müssen gesund und frei von ansteckenden Krankheiten sein.
2. Der verantwortliche Tierhalter der Alp ist verpflichtet, das Datum der Auffuhr der Tiere vorgängig dem zuständigen Alp-Kontrolltierarzt zu melden.
3. Der zuständige Alp-Kontrolltierarzt hat bei der Auffuhr den Gesundheitszustand sämtlicher Tiere und das Vorhandensein der erforderlichen Zeugnisse zu überprüfen. Dem Kantonstierarzt ist darüber schriftlich Bericht zu erstatten.
4. Tiere, die mit Fahrzeugen ins Sömmerungsgebiet gebracht werden, dürfen nicht mit Schlacht- oder Handelsvieh zusammen befördert werden. Der Transport darf nur in gereinigten und desinfizierten Tiertransportfahrzeugen erfolgen.
5. Die auf der Alp verantwortlichen Tierhalter sowie das weitere Alppersonal sind verpflichtet, die Sömmerungstiere gewissenhaft zu beobachten und beim geringsten Krankheitsverdacht den zuständigen Alp-Kontrolltierarzt beizuziehen.
6. Aufzeichnungspflicht für Tierarzneimittel: Gemäss der Tierarzneimittelverordnung vom 18. August 2004 (TAMV, SR 812.212.27) gilt die Aufzeichnungspflicht für fast alle Tierarzneimittel, die bei Nutztieren angewendet werden (alle verschreibungspflichtigen Tierarzneimittel, alle Tierarzneimittel mit Absetzfristen, umgewidmete oder eingeführte Tierarzneimittel, nach formula magistralis hergestellte Tierarzneimittel). Werden auf der Alp Tierarzneimittel verabreicht, so müssen folgende Aufzeichnungen in einem Behandlungsjournal vorgenommen werden (TAMV Art. 28 Abs. 1):
a) das Datum der ersten und der letzten Anwendung;
b) die Kennzeichnung der behandelten Tiere oder Tiergruppe wie bspw. die Ohrmarke;
c) die Indikation;
d) der Handelsname des Tierarzneimittels;
e) die Menge;
f) die Absetzfristen;
g) die Daten der Freigabe der verschiedenen vom Nutztier gewonnenen Lebensmittel;
h) der Name der abgabeberechtigten Person, die das Tierarzneimittel verschrieben, abgegeben oder verabreicht hat.
7. Werden Medikamente auf Vorrat bezogen, gelten die Vorratsabgaben der TAMV (Art. 10-11). Es muss mit dem Tierarzt eine Tierarzneimittelvereinbarung abgeschlossen werden. Wird eine Tierarzneimittelvereinbarung abgeschlossen, muss der Tierarzt im Sömmerungsbetrieb während der Sömmerungsperiode mindestens einen Betriebsbesuch durchführen (TAMV Art. 10, Anhang 1). Bei Medikamenten, die auf Vorrat bezogen oder zurückgegeben werden, müssen folgende Aufzeichnungen in einer Inventarliste vorgenommen werden (TAMV Art. 28 Abs. 2):
a) das Datum;
b) der Handelsname;
c) die Menge in Konfektionseinheiten;
d) die Bezugsquelle, resp. die Person, welche die Arzneimittel zurücknimmt.
8. Die Fernapplikation von Tierarzneimitteln (mit Blasrohren oder «Narkosegewehren») ist verboten. Davon ausgenommen ist die Verabreichung von Beruhigungsmitteln mit Blasrohren oder «Narkosegewehren» durch den Tierarzt.
9. Tierkadaver, welche auf Alpen anfallen, sind nach den Vorschriften der Verordnung über die Entsorgung von tierischen Nebenprodukten vom 25. Mai 2011 (VTNP; SR 916.441.22) zu beseitigen, d.h. der Verbrennung zuzuführen. Über Spezialfälle entscheidet der Kantonstierarzt.
10. Die Tierschutzvorschriften namentlich zum Transport und zur Haltung gelten auch während der Sömmerung.

II. Tierverkehrskontrolle

Für die Sömmerung gelten grundsätzlich alle Gesetze, Verordnungen und Weisungen wie für den übrigen Tierverkehr. Insbesondere sind folgende Punkte zu beachten:

A) Aufgaben des für den Sömmerungsbetrieb verantwortlichen Tierhalters

Jeder Sömmerungsbetrieb muss einen verantwortlichen Tierhalter bezeichnen. Der verantwortliche Tierhalter ist zuständig für folgende Punkte:
1. Er muss die vorgeschriebenen Begleitdokumente, Tierlisten und Zeugnisse von den Tierhaltern am Tag der Auffuhr einziehen und ein Tierverzeichnis gemäss Artikel 8 der TSV erstellen. Das Tierverzeichnis enthält die Zu- und Abgänge, die Kennzeichen sowie die Belegungs- und Sprungdaten.
2. Er muss allfällige Mutationen während der Sömmerungsperiode im Tierverzeichnis nachführen.
3. Ende der Sömmerung:
a) Er gibt die beim Auftrieb mitgebrachten Begleitdokumente wieder zurück unter folgenden Bedingungen:
- Es findet keine Handänderung statt und die Tiere gehen wieder in den Ursprungsbetrieb zurück.
- Die Ziffern 4 (Bestätigung der Seuchenfreiheit) und 5 (Bestätigung über Medikamenteneinsatz und Tiergesundheit) des Begleitdokumentes treffen unverändert zu.
b) Er bestätigt dies auf dem wiederverwendeten Begleitdokument mit der TVD-Nummer des Sömmerungsbetriebs, seiner Unterschrift, dem Datum und der Notiz: Ziffern 4 und 5 treffen unverändert zu.
c) Treffen diese Vorgaben nicht zu, muss er ein neues Begleitdokument ausfüllen.
d) Er führt Mutationen auf den Tierlisten nach, unterschreibt sie an der dafür vorgesehenen Stelle und gibt sie mit den Begleitdokumenten zurück.

B) Begleitdokument/Tierliste

1. Klauentiere dürfen nur mit einem Begleitdokument versehen in einen anderen Betrieb transportiert werden.
2. Werden mehrere Tiere transportiert, empfiehlt es sich, diese auf der Tierliste aufzuführen.
3. Eine Tierliste kann nur zusammen mit einem Begleitdokument verwendet werden. Auf dem Begleitdokument ist das Kästchen «Tierliste siehe Beilage» anzukreuzen.

C) Melden von Tierbewegungen von Tieren der Rinder-, Schaf- und Ziegengattung an die Tierverkehrsdatenbank TVD

Sämtliche Tierbewegungen von Tieren der Rinder-, Schaf- und Ziegengattung zu und ab den Sömmerungsbetrieben, Hirtenbetrieben, Gemeinschaftsweidebetrieben und zur Sömmerung im Ausland müssen an die Tierverkehrsdatenbank via das Portal www.agate.ch gemeldet werden. Die Informationen der Tierverkehrsdatenbank zu den verschiedenen Meldearten und -möglichkeiten sind zu beachten.

D) Melden von Zugängen von Schweinen an die TVD

Die Zugänge von Schweinen auf Sömmerungsbetrieben müssen der TVD via das Portal www.agate.ch oder mit Meldekarten gemeldet werden. Diese können beim Agate-Helpdesk unter info@agatehelpdesk.ch oder Telefon 0848 222 400 bestellt werden.

E) Melden von Zugängen von Equiden an die TVD

Die Eigentümer von Equiden (Pferde, Esel, Maultiere, Maulesel und Ponys) müssen das Verstellen ihrer Tiere auf Sömmerungsbetriebe der TVD via das Portal www.agate.ch melden, sofern die Tiere länger als 30 Tage auf dem Sömmerungsbetrieb bleiben.
Bei allen Fragen zur Meldung der Tierbewegungen bei der TVD hilft der Agate-Helpdesk unter info@agatehelpdesk.ch oder Telefon 0848 222 400 weiter.

III. Rindvieh

1. Rauschbrand: In Gebieten, in denen früher Rauschbrand aufgetreten ist, werden Impfungen empfohlen.
2. Dassellarven: Das Auftreten von Dassellarven muss dem Kantonstierarzt gemeldet werden. Er kann die Behandlung der befallenen Tiere anordnen (TSV Artikel 231 Absatz 2).
3. Aborte: Jeder Abort von Tieren der Rindergattung ist als ansteckend zu betrachten. Der während der Sömmerung verantwortliche Tierhalter muss jeden Abort von Tieren der Rindergattung dem Alp-Kontrolltierarzt melden. Tiere, welche Anzeichen von Verwerfen zeigen oder bereits verworfen haben, sind sofort von der Herde abzusondern. Die Tiere sind so lange von der Herde abgesondert zu halten, bis die tierärztliche Untersuchung abgeschlossen ist. Vorhandenes Abortmaterial (Frucht, Nachgeburt) ist vom Alppersonal für eine Probenentnahme durch einen Tierarzt oder eine Tierärztin zu suchen, sicherzustellen und aufzubewahren. Das Alppersonal hat alle unter den gegebenen Umständen zumutbaren Vorsichtsmassnahmen gegen eine Weiterverbreitung zu treffen, insbesondere die Frucht und die Nachgeburt nach deren Untersuchung vorschriftsgemäss zu entsorgen. Verunreinigte Gerätschaften sind nach jedem Gebrauch, das Tier sowie dessen Standplatz mehrmals gründlich zu reinigen.
4. BVD: In Hirten-, Sömmerungs- und Gemeinschaftsweidebetrieben (Art. 8 und 9 der Landwirtschftlichen Begriffsverordnung vom 7. Dezember 1998 (LBV>, in denen Rinder aus verschiedenen Tierhaltungen gehalten werden oder Kontakt zu Rindern anderer Tierhaltungen möglich ist, dürfen Rinder nur verbracht werden, wenn
a) sie keiner Sperre unterliegen;
b) bei der Alpauffuhr vom Herkunftsbetrieb eine aktuelle Bestandesliste aus der TVD mitgeliefert wird, damit die Alpverantwortlichen den BVD-Status der aufgeführten Tiere kontrollieren können;
c) Es müssen alle Aborte auf Sömmerungsbetrieben auf BVD untersucht werden.

IV. Schafe

1. Räude: Eine vorbeugende Behandlung der Schafe vor der Sömmerung gegen die Räude wird empfohlen.
2. Moderhinke (Klauenfäule): Es dürfen nur Tiere mit einem gesunden Fundament aufgetrieben werden. Hinkende Tiere, besonders solche, die Anzeichen der Klauenfäule zeigen, sind herdenweise in den Herkunftsbestand zurückzuweisen.
3. Infektiöse Augenentzündung: Es dürfen keine Tiere auf Alpen und Sömmerungsweiden verbracht werden, die klinische Anzeichen dieser Krankheit aufweisen (stark gerötete Augen, eitrige Verklebungen, Augentrübungen).
4. Aborte: Jeder Abort ist dem Alp-Kontrolltierarzt zu melden.

V. Ziegen

Aborte: Jeder Abort ist dem Alp-Kontrolltierarzt zu melden.

VI. Sömmerungsvorschriften für den Grenzweidegang

Für den Grenzweidegang (Gebietsstreifen 10 km dies- und jenseits der Grenze) gelten besondere Vorschriften. Zu Details informieren Sie sich bitte direkt beim Veterinärdienst.

VII. Strafbestimmungen

Zuwiderhandlungen werden nach den Artikeln 47 und 48 des Tierseuchengesetzes vom 1. Juli 1966 (TSG; SR 916.40) mit Haft oder Busse bestraft. Die Fehlbaren können auch für den durch ihr rechtswidriges Verhalten entstandenen Schaden haftbar gemacht werden.
Dieser Beschluss tritt auf den 31. März 2020 in Kraft und ersetzt die Vorschriften über die Viehsömmerung im Kanton Zug vom 29. März 2019.

Steinhausen, 27. März 2020 Veterinärdienst
Dr. Rainer Nussbaumer
Kantonstierarzt

875524

Vollsperrung Rameneggstrasse, 30. März bis 17. April 2020

Die Rameneggstrasse, zwischen Verzweigung Felsentor und Brandhöhe, ist wegen Holzerntearbeiten vom Montag, 30. März 2020, 07.00 Uhr bis und mit Freitag, 17. April 2020, 17.00 Uhr komplett gesperrt. Die Sperrung gilt durchgehend.
Wir danken für Ihr Verständnis.

Unterägeri, 27. März 2020 Forstverwaltung

875723

Vorläufige Konkursanzeige

Schuldner: Energie Systeme Vrella GmbH, CHE-283.052.863, Grienbachstrasse 11, 6300 Zug
Datum der Konkurseröffnung: 17. März 2020
Hinweis: Die Publikation betreffend Art, Verfahren, Eingabefrist usw. erfolgt später.

Zug, 27. März 2020 Konkursamt Zug

875672

Vorläufige Konkursanzeige

Schuldner: ABCXYZ GmbH, CHE-113.710.608, Grundstrasse 6, 6343 Rotkreuz
Datum der Konkurseröffnung: 17. März 2020
Hinweis: Die Publikation betreffend Art, Verfahren, Eingabefrist usw. erfolgt später.

Zug, 27. März 2020 Konkursamt Zug

875677

Vorläufige Konkursanzeige

Schuldner: Gallus Waldis, Erbschaft, Heimatort: Vitznau, Staatsbürgerschaft: Schweiz, Geburtsdatum: 8. Juni 1963, Todesdatum: 18. Februar 2020, wohnhaft gewesen: Obermühle 3, 6340 Baar
Datum der Konkurseröffnung: 20. März 2020
Hinweis: Die Publikation betreffend Art, Verfahren, Eingabefrist usw. erfolgt später.

Zug, 27. März 2020 Konkursamt Zug

875673