Einwohnergemeinden / Stadt Zug

Verkehrssicherheit: Bäume und Sträucher kontrollieren

Gute Sichtverhältnisse gewähren die Sicherheit im Strassenverkehr. Deshalb werden die Anstösser von Strassen, Trottoirs, sowie Fuss- und Radwegen, gestützt auf § 8, 14 und 17 der kantonalen Verordnung zum Gesetz über Strassen und Wege vom 18. Februar 1997, bzw. gestützt auf § 17 des Reglements über Strassen und Wege der Einwohnergemeinde Zug vom 1. Februar 2000 auf die nachfolgenden Vorschriften aufmerksam gemacht: Bäume und Sträucher die entlang von Kantons- und Gemeindestrassen stehen, sind auf eine Höhe von 4,50 m senkrecht ab Fahrbahnrand aufzulichten. Über separat geführten Radwegen, öffentlichen Fusswegen und über Trottoirs beträgt die Auflichtung eine Mindesthöhe von 3,00 m.
Grünhecken und Einfriedungen dürfen höchstens 1,50 m hoch sein. Übersteigen sie dieses Mass, sind sie um Ihre Mehrhöhe zurückzuversetzen. Die Mindestabstände von Pflanzungen und Einfriedungen betragen:
1. ausserhalb des Siedlungsgebietes 60 cm vom Strassen- oder Trottoirrand
2. innerhalb des Siedlungsgebietes 30 cm vom Trottoirrand oder 50 cm vom Strassenrand.
Wir ersuchen die verantwortlichen Grundeigentümer, Hausverwaltungen, direkt beauftragten Mieter sowie Landwirte mit Maisfeldern und anderen hoch wachsenden Kulturen die Sichtzonen im Interesse der Verkehrssicherheit zu überprüfen. Nötige Schneidarbeiten sind regelmässig selber zu erledigen oder an private Kundengärtner in Auftrag zu geben. Der Rückschnitt hat im Hinblick auf die Wachstumsperiode vom nächsten Frühling grosszügig genug zu erfolgen. Für Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihren Beitrag zur Verhütung von Unfällen danken wir Ihnen.
Wir machen Sie ausdrücklich darauf aufmerksam, dass die Grundstückeigentümer im Falle von Unfällen infolge herabgesetzter Sichtweiten aufgrund von nicht korrekt geschnittenen Pflanzen im Strassenumfeld straf- und zivilrechtlich haftbar gemacht werden können.

Zug, 26. März 2021 Sicherheit und Verkehr Stadt Zug

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