Kantonale Mitteilungen / Baudirektion

Ausschreibung

1. Auftraggeber

1.1 Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers

Bedarfsstelle/Vergabestelle: Baudirektion des Kantons Zug
Beschaffungsstelle/Organisator: Tiefbauamt des Kantons Zug, Aabachstrasse 5, 6300 Zug, Schweiz, Telefon 041 728 53 30, E-Mail: info.tba@zg.ch

1.2 Angebote sind an folgende Adresse zu schicken

https://da7.decisionadvisor.ch/login?code=58BeAYY5xovNuHKaFBRew8%2B2AoKhhJIkHlFxmOgpniQ%3D
Bei Fragen wenden Sie sich an:
Tiefbauamt des Kantons Zug, Aabachstrasse 5, 6300 Zug, Schweiz, Telefon 041 728 53 30, E-Mail: info.tba@zg.ch

1.3 Gewünschter Termin für schriftliche Fragen

19. August 2022

1.4 Frist für die Einreichung des Angebotes

Datum: 30. August 2022, Uhrzeit: 16.00

1.5 Datum der Offertöffnung

30. August 2022, Uhrzeit: 16.00

1.6 Art des Auftraggebers

Kanton

1.7 Verfahrensart

Offenes Verfahren

1.8 Auftragsart

Bauauftrag

1.9 Staatsvertragsbereich

Nein

2. Beschaffungsobjekt

2.1 Art des Bauauftrages

Ausführung

2.2 Projekttitel der Beschaffung

KS 381, Hauptseestrasse, Schulhaus Morgarten, Oberägeri

2.3 Aktenzeichen/Projektnummer

TB3020.0319

2.4 Aufteilung in Lose?

Nein

2.5 Gemeinschaftsvokabular

CPV: 45000000 - Bauarbeiten

2.6 Gegenstand und Umfang des Auftrags

Ausbau der Bushaltestellen, Werkleitungen, Strasseninstandsetzung

2.7 Ort der Ausführung

Gemeinde Oberägeri

2.8 Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 10. Oktober 2022, Ende: 28. Juli 2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: Nein

2.9 Optionen

Nein

2.10 Zuschlagskriterien

Aufgrund der in den Unterlagen genannten Kriterien

2.11 Werden Varianten zugelassen?

Nein

2.12 Werden Teilangebote zugelassen?

Nein

2.13 Ausführungstermin

Beginn 10. Oktober 2022 und Ende 28. Juli 2023
Bemerkungen: Vorbehältlich der Genehmigung der zuständigen Behörde!

3. Bedingungen

3.7 Eignungskriterien

Aufgrund der in den Unterlagen genannten Kriterien

3.8 Geforderte Nachweise

Aufgrund der in den Unterlagen geforderten Nachweise

3.9 Bedingungen für den Erhalt der Ausschreibungsunterlagen

Kosten: Keine

3.10 Sprachen

Sprachen für Angebote: Deutsch
Sprache des Verfahrens: Deutsch

3.12 Bezugsquelle für Ausschreibungsunterlagen

zu beziehen von folgender Adresse:
https://da7.decisionadvisor.ch/login?code=58BeAYY5xovNuHKaFBRew8%2B2AoKhhJIkHlFxmOgpniQ%3D
Bei Fragen wenden Sie sich an:
Tiefbauamt des Kantons Zug, Aabachstrasse 5, 6300 Zug, Schweiz, Telefon 041 728 53 30, E-Mail: info.tba@zg.ch
Ausschreibungsunterlagen sind verfügbar ab: 5. August 2022 bis 30. August 2022
Sprache der Ausschreibungsunterlagen: Deutsch

3.13 Durchführung eines Dialogs

Nein

4. Andere Informationen

4.8 Rechtsmittelbelehrung

Gegen diese Ausschreibung kann innert 10 Tagen nach der Publikation im Amtsblatt des Kantons Zug beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Postfach, 6301 Zug, schriftlich Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizufügen oder genau zu bezeichnen. Die Beweismittel sind zu benennen und soweit möglich beizulegen.

Zug, 5. August 2022 Baudirektion des Kantons Zug

905434

Bewilligungspflicht für Wasserentnahme

aus Oberflächengewässern

Regelmässige Wasserentnahmen aus Fliessgewässern und Seen bedürfen gemäss § 36 des kantonalen Gesetzes über die Gewässer (GewG; BGS 731.1) vom 25. November 1999 einer Bewilligung durch die kantonale Behörde. Unregelmässige Wasserentnahmen - namentlich auch Wasserentnahmen für die landwirtschaftliche Bewässerung - sind der kantonalen Behörde anzuzeigen. Die kantonale Behörde kann sowohl die bewilligungs- als auch die anzeigepflichtige Wasserentnahme bei Trockenheit und wegen Unvereinbarkeit mit der Restwassermenge einschränken oder untersagen.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit sind die Seepegel und Abflüsse der Fliessgewässer im Kanton Zug tief. Wasserentnahmen für die Bewässerung sind derzeit noch aus dem Zugersee und Ägerisee sowie in beschränktem Mass aus den grossen Fliessgewässern mit ausreichender Wasserführung möglich. Anfragen für Wasserbezüge aus Oberflächengewässern sind schriftlich oder telefonisch an das Amt für Umwelt (Aabachstrasse 5, Postfach, 6301 Zug; E-Mail: info.afu@zg.ch; Telefon 041 728 53 70) zu richten.

Zug, 5. August 2022 Amt für Umwelt
Roland Krummenacher, Amtsleiter

905433

Kiesabbau «Bethlehem», Gemeinde Menzingen

Erweiterung «Arrondierung Bethlehem Süd»

- Erweiterung der kantonalen Nutzungszone für Abbau und Rekultivierung
- Erweiterung der Kiesabbaubewilligung

Verfügung der Baudirektion vom 13. Juli 2022
1. Die kantonale Nutzungszone für Abbau und Rekultivierung «Bethlehem» wird im Bereich der Grundstücke (GS) 291 und 292, Gemeinde Menzingen, erweitert. Die Abgrenzung ist im Plan vom 8. Mai 2017 (Plannummer ZP-2.1) festgehalten.
2. Die Umweltverträglichkeit dieser Erweiterung wird mit Aufnahme der umweltrechtlichen Bedingungen und Auflagen in der Abbaubewilligung festgestellt.
3. Die Erneuerung der Abbaubewilligung vom 1. Februar 2010 für den Kiesabbau im Gebiet «Bethlehem» inklusive «Erweiterungsgebiet Bethlehem», Gemeinde Menzingen, werden - inklusive der darin enthaltenen Bedingungen und Auflagen - unter den folgenden Bedingungen und Auflagen auf die Fläche der «Arrondierung Bethlehem Süd» übertragen:
3.1. Die jährliche Kiesabbaumenge kann durch die Baudirektion begrenzt werden.
3.2. Geeignetes Auffüllvolumen ist für vernässten und nicht standfesten Aushub zu verwenden.
3.3. Dem Amt für Umwelt (AFU) ist innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach Rechtskraft der Bewilligung ein Kontrollplan einzureichen resp. den bisherigen Kontrollplan zu ergänzen. Der Kontrollplan beinhaltet alle zu kontrollierenden Umwelt- und Gewässerschutzmassnahmen (projektintegrierte Massnahmen und zusätzliche Auflagen in den Bewilligungen).
3.4. Das für die jährliche externe Kontrolle beauftragte Inspektorat des FSKB hat die Massnahmen und Auflagen gemäss dem einzureichenden Kontrollplan zu prüfen.
3.5. Die Qualität des unverschmutzten Aushubs (gemäss VVEA) ist durch die Firma KIBAG Kies Edlibach AG mittels Analysen mindestens zweimal jährlich nachzuweisen. Das AFU kann auf Kosten der Betreiberin zusätzliche Stichprobenkontrollen durchführen lassen.
3.6. Vor Baubeginn einer Etappe ist eine Baufreigabe durch die Baudirektion erforderlich. Die Baufreigabe ist rechtzeitig zusammen mit einem Erfüllungsnachweis der Auflagen zu beantragen.
3.7. Staubemissionen sind zu minimieren. Deshalb ist beim Materialumschlag oder beim Transport bei Bedarf eine Wasserberieselung einzusetzen. Zufahrtsstrassen sind zu befestigen und sauber zu halten. Die Ausfahrten ins öffentliche Strassennetz sind mit wirkungsvollen Schmutzschleusen (Pneuwaschanlagen) zu versehen.
3.8. Es ist sicherzustellen, dass die landwirtschaftliche Nutzung nach dem Auffüllen und Rekultivieren des Abbaugebietes uneingeschränkt möglich bleiben kann. Dazu ist vor Etappenfreigabe aufzuzeigen, dass durch die landwirtschaftliche Bewirtschaftung keine unerwünschten Düngestoffe und Schadstoffe mit dem Niederschlagswasser ins Grundwasser gelangen.
3.9. Spätestens mit dem Gesuch um Etappenfreigabe ist ein detailliertes Bodenschutzkonzept mit den vorgesehenen Schutzmassnahmen zur bodenverträglichen Realisierung der Erdbewegungen zu erstellen und vom AFU genehmigen zu lassen.
3.10. Der Abbauunternehmer hat für alle bodenrelevanten Erdarbeiten inkl. Folgebewirtschaftung eine erfahrene bodenkundliche Baubegleitung (BBB) zu beauftragen. Die Aufgaben und Kompetenzen der BBB richten sich nach dem Pflichtenheft der BBB des Kantons Zug. Die BBB ist spätestens mit dem Gesuch um Etappenfreigabe dem AFU zu melden.
3.11. Die Rekultivierung ist so anzulegen, dass mindestens die Bodenqualität für Fruchtfolgeflächen erreicht werden kann.
3.12. Es ist frühzeitig vor den Rekultivierungsarbeiten mit dem AFU Kontakt aufzunehmen. Dabei ist zu klären, ob die vorhergesehene Massnahme zur Entwässerung dem aktuellen Stand der Technik entspricht und daher ohne Anpassung ausgeführt werden kann.
3.13. Vor Etappenfreigabe ist in Absprache mit dem AFU ein Unterhalts- und Pflegekonzept zum Schutz der Umwelt vor invasiven, gebietsfremden Arten einzureichen.
3.14. Das Unterhalts- und Pflegekonzept stellt die Grundlage für die Neophytenbekämpfung dar und ist im Rahmen der Begehung der Fachgruppe «ökologische Begleitung» situativ anzupassen.
3.15. Die Abbaubewilligung wird unter dem Vorbehalt der Rechtskraft der Ergänzung der kantonalen Nutzungszone erteilt.
4. (Auftrag an das Amt für Raum und Verkehr zur Publikation der Verfügung)
5. (Auferlegung von Verfahrenskosten)
6. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Mitteilung beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Postfach, 6301 Zug, schriftlich Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizufügen oder genau zu bezeichnen. Die Beweismittel sind zu benennen und soweit möglich beizulegen.
7. (Adressaten des Entscheids)
Hinweis: Die öffentliche Auflage der Verfügung (mit vollständigem Dispositiv) inklusive Umweltverträglichkeitsbericht und seiner Beurteilung durch das Amt für Umwelt erfolgt zu den üblichen Bürozeiten auf dem Sekretariat des Amts für Raum und Verkehr, Verwaltungsgebäude 1 an der Aa, Aabachstrasse 5, Zug (3. OG) sowie auf der Gemeindeverwaltung Menzingen, Rathaus, Menzingen.

Zug, 5. August 2022 Amt für Raum und Verkehr

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Öffentliche Auflage eines Bewilligungsgesuchs

für Grundwassernutzung

Folgendes Projekt zur Grundwassernutzung ist gemäss § 37 des Gesetzes über die Gewässer vom 25. November 1999 während 20 Tagen vom 29. Juli bis 17. August 2022 beim Amt für Umwelt, Aabachstrasse 5, 6300 Zug sowie bei der Gemeindeverwaltung Baar, Abt. Planung und Bau, öffentlich aufgelegt:
Gesuchstellerin: Eigentümergemeinschaft Neubau Neufeldweg 5-7, c/o André Cavegn
Gegenstand des Gesuches: Nutzung von Grundwasser aus dem Grundwasservorkommen Baar/Zug mittels Energiepfählen für den Betrieb einer Wärmepumpe auf GS 548, Gemeinde Baar
Wer in seiner Rechtsstellung betroffen ist, kann während der Planauflage wegen Verletzung öffentlicher oder privater Interessen Einsprache gegen die Bewilligungserteilung erheben. Allfällige Einsprachen sind mit einem Antrag zu versehen und zu begründen und beim Amt für Umwelt, Aabachstrasse 5, Postfach, 6301 Zug, einzureichen.

Zug, 29. Juli 2022 Amt für Umwelt
Roland Krummenacher, Amtsleiter

905215