Kantonale Mitteilungen / Direktion des Innern

Fischereiwesen

Neuverpachtung der Fliessgewässer- und Uferreviere sowie der Schwebnetzfischerei
Gestützt auf die §§ 11 und 14 des Gesetzes über die Fischerei vom 26. Januar 1995 (Fischereigesetz; BGS 933.21) verpachtet das Amt für Wald und Wild im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung die Berechtigung zum Fischfang.

I. Allgemeine Bestimmungen

1. Die einzelnen Pachtobjekte sind im nachfolgenden Verzeichnis aufgeführt.
2. Die Pachtdauer für Fliessgewässerreviere, die Uferreviere und die Schwebnetzfischerei beträgt 8 Jahre. Sie beginnt am 1. Januar 2021 und endet am 31. Dezember 2028.
3. Die Verpachtung erfolgt gestützt auf die oben genannten gesetzlichen Bestimmungen, der öffentlichen Ausschreibung und gemäss der in den Objektdossiers enthaltenen Vertragsbedingungen.
4. Die Pachtverträge mit den Pachtbedingungen sowie Angaben und Beschriebe der Objekte sind in den entsprechenden Objektdossiers aufgeführt. Die Dossiers können innerhalb der Auflagefrist vom 3. Juli 2020 bis zum 14. August 2020 jeweils zwischen 08.30 und 11.30 Uhr sowie zwischen 13.30 und 16.00 Uhr im Amt für Wald und Wild, Sekretariat im 2. Stock, Ägeristrasse 56, 6300 Zug, eingesehen werden. Die Objektdossiers zu den Fliessgewässerrevieren können zudem über das Internet unter der Adresse www.zug.ch/afw unter dem Thema «Neuverpachtungen Fischerei» heruntergeladen werden.
5. Pächterinnen und Pächter müssen volljährig und in der Schweiz wohnhaft sein. Den Zuschlag kann erhalten, wer Gewähr für eine ordnungsgemässe und fachkundige Ausübung der Fischerei bietet. Dabei sind die Bedingungen gemäss §§ 12 und 14 Fischereigesetz massgebend. Bewerbungen für mehrere Objekte sind möglich; für jedes Objekt ist jedoch ein separates Bewerbungsformular einzureichen.
Für Fliessgewässerreviere gilt, dass an dieselbe Person höchstens ein Fliessgewässerrevier verpachtet wird und eine Verpachtung nur an Personen erfolgt, die über einen Sachkundenachweis Fischerei (SANA) verfügen.
Für Uferreviere und Schwebnetzsätze gilt, dass die Pacht nur an Personen erfolgt, welche die Fischerei berufsmässig ausüben (§ 12 Abs. 1 Fischereigesetz), sprich als Berufsfischer oder Berufsfischerin tätig sind und/oder über einen entsprechenden Fähigkeitsausweis für die Netzfischerei verfügen. Nimmt eine Pächterin oder Pächter das Recht zur fischereilichen Bewirtschaftung der Uferreviere oder den Einsatz von Schwebnetzen nicht regelmässig wahr, kann das Amt für Wald und Wild nach Anhörung der Pächterin oder des Pächters den Vertrag kündigen und diesen neu zur Verpachtung ausschreiben.
6. Für die Verpachtung der Fliessgewässerreviere gelten folgende Zuschlagskriterien:
a. Bewährte bisherige Pächterinnen/Pächter werden bevorzugt (§ 14 Abs. 3 Fischereigesetz);
b. Bisherige, regelmässige Karteninhaberinnen und Inhaber (Nachweis erforderlich) werden bevorzugt;
c. Gibt es mehrere Bewerbende und keinen Bevorzugten/keine Bevorzugte nach den unter a) und b) genannten Kriterien, wählt das Amt für Wald und Wild die Bewerberin/den Bewerber anhand der Eigenschaften in folgender Reihenfolge:
- Bewirtschaftungskonzept gemäss Bewerbungsformular (Bevorzugung ganzheitliches Bewirtschaftungskonzept zu Schutz und Nutzung)
- Ortsansässigkeit Kanton Zug (Bevorzugung langjährige Anwohnerinnen/Anwohner).
d. Lässt sich kein Unterschied zwischen den Bewerbenden erkennen, entscheidet das Los.
7. Für die Verpachtung der Uferreviere und der Schwebnetzsätze gelten die Zuschlagskriterien gemäss den Bestimmungen im Reglement über die Zulassungs- und Vergabekriterien für die Berufsfischerei auf dem Zugersee (§ 3-5, Reglement über die Zulassungs- und Vergabekriterien für die Berufsfischerei auf dem Zugersee, BSG 933.112):
a. Gibt es mehrere Bewerbende, wählt das Amt für Wald und Wild den Bewerber/die Bewerberin anhand folgender Kriterien:
- Umfang der Erwerbstätigkeit:
Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller, die mit der Berufsfischerei einen Haupterwerb anstreben, erhalten Vorrang vor Personen, welche die Berufsfischerei im Nebenerwerb betreiben.
Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller, die der Fischerei nachgelagerte Verarbeitungsstufen betreiben, erhalten Vorrang vor Personen, welche ausschliesslich die Fischerei betreiben.
- Wohnort:
Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller mit Wohnort in den Konkordatskantonen Luzern, Schwyz oder Zug erhalten Vorrang vor solchen mit einem Wohnort ausserhalb dieser Kantone.
- Alter:
Die bisherigen Inhaberinnen und Inhaber von Patenten der Berufsfischerei erhalten bei der Erteilung von Patenten für die Berufsfischerei bis zum Erreichen des ordentlichen Rentenalters Vorrang vor Neubewerberinnen und Neubewerbern.
Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller im Erwerbsalter erhalten Vorrang vor Gesuchstellerinnen und Gesuchstellern im Rentenalter. Das Rentenalter bestimmt sich nach dem Anspruch auf Altersleistungen gemäss Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) vom 25. Juni 1982
b. Lässt sich kein Unterschied zwischen den Bewerbenden erkennen, entscheidet das Los.
Das Amt für Wald und Wild strebt eine gleichmässige Verteilung der Uferreviere und Schwebnetzsätze zwischen den Bewerberinnen und Bewerbern an. Sie kann je nach Nachfrage die Zahl der pro Pächterin oder Pächter zu vergebenden Uferreviere und Schwebnetzsätze limitieren.
8. Bewerbungen haben ausschliesslich auf dem offiziellen Bewerbungsformular zu erfolgen. Formulare für die schriftliche Bewerbung können über das Internet unter der Adresse www.zug.ch/afw (Thema «Neuverpachtungen Fischerei») heruntergeladen oder beim Amt für Wald und Wild (041 728 35 22) angefordert werden. Nur korrekt und vollständig ausgefüllte Formulare, die bis spätestens 17. August 2020 beim Amt für Wald und Wild eingegangen sind, werden berücksichtigt.
9. Gehen für dasselbe Pachtobjekt mehrere gleichwertige und gleichberechtigte Bewerbungen ein, erfolgt eine Einigungssitzung im Amt für Wald und Wild. Kann keine gütliche Einigung erzielt werden, entscheidet das Amt für Wald und Wild anhand der Zuschlagskriterien abschliessend über den Zuschlag.
10. Gehen für ein Pachtobjekt zu den publizierten Vertragsbedingungen keine Bewerbungen ein, entscheidet das Amt für Wald und Wild über die Neuausschreibung oder die Ausscheidung des Objekts als Schongewässer resp. die Nicht-Vergabe der Schwebnetzgerätschaft.
11. Das Pachtverhältnis wird mit dem Abschluss des gegengezeichneten Pachtvertrages rechtswirksam.
12. Weitere Auskünfte erteilt das Amt für Wald und Wild (priska.mueller@zg.ch, 041 728 35 22).

II. Verzeichnis der Pachtobjekte

A. Fliessgewässerverpachtungen

Legende: (L = Länge Pachtabschnitt; M = Maximalzahl Fischereiberechtigte inkl. Pächter/Pächterin; P = jährlicher Pachtzins).
1. Alte Lorze (L = 2658 m; M = 5; P = Fr. 600.-)
von der Aumattbrücke, Baar, bis zur Brücke im Choller (Punkt 2679073 1225755), Zug.
2. Dorfbach Oberägeri (L = 3070 m; M = 8; P = Fr. 1800.-)
Dorfbach Oberägeri von der Einmündung des Moosrusenbaches in Alosen bis zum Ägerisee.
3. Hüribach (L = 3454 m; M = 8; P = Fr. 1700.-)
von der Einmündung des Furenbaches bis zum Ägerisee, Unterägeri.
4. Lorze, Cham (L = 789 m; M = 8; P = Fr. 500.-)
von Bahnbrücke SBB bis südseits des Kraftwerks Obermühle, Cham.
5. Mühlibach, Menzingen (L = 1163 m; M = 4; P = Fr. 330.-)
von der Einmündung des Greitbaches bis zur Mündung in die Sihl (abschnittsweise nur einseitige Nutzungsberechtigung; gemäss Plan im Objektdossier).
6. Sihl Revier III (L = 4286 m; M = 25; P = Fr. 7650.-)
zürcherisch-zugerischer Grenzabschnitt der Sihl von der Mündung des linksseitig einmündenden Bächleins von Oberschwelli (bzw. Gemeindegrenze Menzingen/Neuheim) bis zur Mündung des eingedolten Talbaches (linkes Ufer, ca. 85 m unterhalb der Strassenbrücke Sihlbrugg-Dorf).
7. Sumpfbach (L = 232 m; M = 3; P = Fr. 270.-)
von der SBB-Brücke Zug/Cham bis zur Kantonsstrasse Zug/Cham.

B. Schwebnetzsätze (7 Sätze)

Sieben Schwebnetzsätze (Fanggerät gemäss § 11 Abs. 1 der Ausführungsbestimmungen über die Fischerei im Zugersee vom 23. Mai 1996; BGS 933.111) zum jährlichen Pachtzins von Fr. 500.- pro Schwebnetzsatz.

C. Staatliche Uferfischenzen (Uferreviere)

Legende: (P = jährlicher Pachtzins)
1. Revier I, Eielen (P = Fr. 350.-)
Grenzen gemäss Karte der Fischereirechte im Zugersee vom 24. September 1998.
2. Revier II, Murpfli, (P = Fr. 500.-)
Grenzen gemäss Karte der Fischereirechte im Zugersee vom 24. September 1998.
3. Revier III, Oberwil (P = Fr. 500.-)
Grenzen gemäss Karte der Fischereirechte im Zugersee vom 24. September 1998 exklusive Fangverbotszone Tellenörtli (siehe Pachtvertrag).
4. Revier IV, Spital (P = Fr. 500.-)
Grenzen gemäss Karte der Fischereirechte im Zugersee vom 24. September 1998 exklusive Fangverbotszone Tellenörtli (siehe Pachtvertrag).
5. Revier V, Brüggli (P = Fr. 600.-)
Grenzen gemäss Karte der Fischereirechte im Zugersee vom 24. September 1998.

Zug, 3. Juli 2020 Amt für Wald und Wild

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Fischereiwesen

Wassertretstelle am Hafenbach auf GS Nr. 2020, Gemeinde Unterägeri
(Start Vita-Parcours/Kesselhütte)

Auflage der fischereirechtlichen Bewilligung

Das Amt für Wald und Wild legt den Entwurf der fischereirechtlichen Bewilligung (gem. Art. 8 des Bundesgesetzes über die Fischerei vom 21. Juni 1991; SR 923.0) für das Projekt Wassertretstelle am Hafenbach öffentlich auf.
Die Gesuchstellerin Noemi Müller aus Unterägeri plant, am Hafenbach bei der Vorderen Chuewart unmittelbar bei der Kesselhütte (Start Vita-Parcour) eine Wassertretstelle zur allgemeinen Benützung zu erstellen. Geplant ist ein drei Meter langer Handlauf aus Holz und Kalksteinplatten, die rundum in die Gewässersohle eingebaut werden sollen. Das Projekt soll während der Sommermonate realisiert werden.
Die Projektunterlagen sowie der Entwurf der fischereirechtlichen Bewilligung liegen während 20 Tagen, d.h. vom 26. Juni bis zum 15. Juli 2020 beim Amt für Wald und Wild des Kantons Zug, Ägeristrasse 56, Sekretariat im 2. Stock, 6301 Zug, öffentlich auf.
Während der Auflagefrist können Personen, deren Rechte oder Pflichten vom Projekt berührt sind und andere Personen, Organisationen oder Behörden, denen ein Rechtsmittel gegen den Entscheid zusteht, beim Amt für Wald und Wild, Ägeristrasse 56, Postfach, 6301 Zug, schriftlich Einsprache erheben. Die Einsprache muss eine Begründung und einen Antrag enthalten.

Zug, 26. Juni 2020 Amt für Wald und Wild

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Ombudsstelle Kanton Zug

Vermittlung in Konfliktsituationen mit Behörden

Fühlen Sie sich von den Behörden des Kantons oder Ihrer Gemeinde missverstanden?
Haben Sie das Gefühl, nicht zu Ihrem Recht zu kommen?
Ist Ihre Beziehung zur öffentlichen Verwaltung belastet?
Verwirren Sie Vorschriften oder Verwaltungsabläufe?
Die Ombudsfrau unterstützt die Suche nach Lösungen bei Schwierigkeiten zwischen der Bevölkerung und kantonalen und gemeindlichen Verwaltungsstellen.
Die Ombudsstelle Kanton Zug ist für Sie da: Unabhängig, neutral, vertraulich, kostenlos.
Ombudsstelle Kanton Zug: Bernadette Zürcher, Ombudsfrau, Alpenstrasse 14, 6300 Zug
Telefon 041 711 71 45, E-Mail: ombudsstelle@zug.ch, www.ombudsstelle-zug.ch.

Ombudsstelle Kanton Zug

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Verzeichnis der Beratungsstellen

Allg. Beratung, Sozialhilfe

Sozialdienste der Gemeinden
Amt für Kindes- und
Erwachsenenschutz 041 723 79 70 www.zg.ch/kes

Arbeit, Arbeitslosigkeit

Arbeitslosenkasse ALK 041 728 37 40 www.zg.ch/alk
Ausgleichskasse Zug 041 560 47 00 www.akzug.ch
GGZ@Work - Berufsintegration 041 727 61 89 www.ggzatwork.ch
ProArbeit Zug 041 725 33 70 www.proarbeit-zug.ch
Regionales Arbeitsvermittlungs-
zentrum RAV 041 728 25 88 www.rav-zg.ch

Ausländische Staatsangehörige

Fachstelle Migration 041 531 50 00 www.fmzug.ch
Soziale Dienste Asyl 041 728 48 00 www.zg.ch/sozialamt

Behinderung, Krankheit

Alzheimervereinigung Zug,
Geschäfts- und Beratungsstelle 041 760 05 60 www.alz.ch/zg
Beratung für Schwerhörige und
Gehörlose 041 228 63 39 www.bfsug.ch
Diabetes Gesellschaft Zug 041 727 50 64 www.diabeteszug.ch
Heilpädagogischer Dienst Zug 041 728 75 55 www.hpd.ch
Hospiz Zug, Begleitung schwer
kranker und sterbender Menschen 079 324 64 46 www.hospiz-zug.ch
Insieme Cerebral Zug 041 710 85 00 www.insieme-cerebral.ch
IV-Stelle Zug 041 560 47 00 www.akzug.ch
Krebsliga Zug 041 720 20 45 www.krebsliga-zug.ch
Lungenliga Zentralschweiz 041 429 31 10 www.lungenliga-zentral- schweiz.ch
Palliativ Zug, Beratung für
schwerkranke Menschen 041 729 29 20 www.palliativ-zug.ch
Pro Infirmis, Beratungsstelle Zug 058 775 23 23 www.zug.proinfirmis.ch
Profil - Arbeit & Handicap 041 725 36 56 www.profil.proinfirmis.ch
Spitex Kanton Zug 041 729 29 29 www.spitexzug.ch
Suchtberatung 041 728 39 39 www.zg.ch/gesund

Familie

Alimenteninkasso und
Bevorschussungsstelle Zug 041 725 26 20 www.eff-zett.ch
Beratung/Begleitung
Einzel-, Paar- und
Familienberatung Triangel 041 728 80 80 www.triangel-zug.ch
Elterncoaching punkto 041 728 34 40 www.punkto-zug.ch
Elternnotruf (ausserhalb Öffnungszeiten
punkto) 0848 35 45 55 www.punkto-zug.ch
Eltern- und Familienberatung punkto 041 728 34 40 www.punkto-zug.ch
Mütter- und Väterberatung punkto 041 728 34 40 www.punkto-zug.ch
Paar- und Einzelberatung leb 041 711 51 76 www.leb-zug.ch
Paar- und Familienberatung 041 725 26 60 www.eff-zett.ch
Pränataldiagnostik 041 725 26 40 www.eff-zett.ch
Sexual- und Schwangerschafts-
beratung 041 725 26 40 www.eff-zett.ch
Zentralstelle für Adoption 041 723 79 84 www.zg.ch/kes

Kind, Jugend

Berufs- und Studienberatung
des Kantons Zug 041 728 32 18 www.zg.ch/biz
Jugendberatung Triangel 041 728 80 80 www.triangel-zug.ch
Jugendwohnungen punkto 041 728 34 40 www.punkto-zug.ch
Kinder- und Jugendberatung punkto 041 728 34 40 www.punkto-zug.ch
Medienberatung punkto 041 728 34 40 www.punkto-zug.ch
Mütter- und Väterberatung punkto 041 728 34 40 www.punkto-zug.ch
Telefonhilfe 147 147 www.147.ch

Opferberatung, Notruf

Die Dargebotene Hand 143 www.143.ch
Elternnotruf (ausserhalb Öffnungszeiten
punkto) 0848 35 45 55 www.punkto-zug.ch
Frauenhaus Luzern 041 360 70 00 www.frauenhaus-luzern.ch
Herberge für Frauen 041 727 76 86 www.herbergefuerfrauen.ch
Opferberatung 041 725 26 50 www.eff-zett.ch

Diverse

Budgetberatung 041 725 26 35 www.eff-zett.ch
Fachstelle Berufsabschluss
für Erwachsene 041 728 32 18 www.zg.ch/biz
Kantonale Datenschutzbeauftragte 041 728 31 87 www.datenschutz-zug.ch
KISS Zug, Nachbarschaftshilfe 076 283 50 90 www.kiss-zeit.ch
Kontaktstelle Selbsthilfe Zug 041 725 26 15 www.eff-zett.ch
Laufbahnberatung für Erwachsene 041 728 32 18 www.zg.ch/biz
LesBiSchwul Zug 041 710 48 75 www.lesbischwul.ch/zugerweb
Ombudsstelle Kanton Zug 041 711 71 45 www.ombudsstelle-zug.ch
Pro Juventute Kanton Zug 041 712 23 20 www.projuventute-zg.ch
Pro Senectute Zug 041 727 50 50 www.zg.prosenectute.ch
Schuldenberatung Triangel 041 728 80 80 www.triangel-zug.ch
Selbsthilfe Zug 041 728 80 75 www.triangel-zug.ch
Sozialberatung Leuchtturm 041 727 60 70 www.kath-zug.ch
Stipendienstelle Kanton Zug 041 728 31 91 www.zg.ch/biz

Hier finden Sie weitere Angebote und Informationen

Familienergänzende Kinderbetreuung www.kinderbetreuung-zug.ch
Sozialverzeichnis www.sozialinfo-zug.ch

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Waldfeststellung «Untermüli», Gemeinde Cham

Das Amt für Wald und Wild hat von Amtes wegen auf den GS Nrn. 494 und 3334, im Gebiet «Untermüli», Gemeinde Cham (Koordinaten 2 676 350 / 1 227 675), eine Waldfeststellung nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Wald vom 4. Oktober 1991 (Waldgesetz, WaG; SR 921.0) durchgeführt.

Das Amt für Wald und Wild verfügt:

1. Die Waldgrenze auf den GS Nrn. 494 und 3334, Gemeinde Cham, werden gemäss Plan «Untermüli GS Nr. 494, Cham/Waldfeststellung, Aufnahmedatum: 8.04.2020», 1:500, vom 28. April 2020, festgestellt.
2. Die vorliegende Waldfeststellung ist nach Rechtskraft dieser Verfügung durch den Nachführungsgeometer im Plan für das Grundbuch nachzuführen.
3. Die vorliegende Waldfeststellung ist nach Rechtskraft dieser Verfügung durch die Gemeinde Cham im Zonenplan nachzuführen.
4. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
5. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen nach Mitteilung beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Postfach, 6301 Zug, schriftlich Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die angefochtene Waldabgrenzung ist genau zu bezeichnen. Die Beweismittel sind zu benennen und soweit möglich beizufügen.
Der Entscheid vom 22. Juni 2020 kann mitsamt dem genannten Plan innert der Beschwerdefrist beim Amt für Wald und Wild, Ägeristrasse 56, 6300 Zug, während den ordentlichen Öffnungszeiten (montags bis freitags 08.00-11.45 Uhr, 14.00-17.00 Uhr) eingesehen werden.

Zug, 26. Juni 2020 Amt für Wald und Wild

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