Amtsblatt des Kantons Zug / Amtlich

Fischereiwesen

Sanierung Bodenbächli (Gemeinde Unterägeri)

Das Amt für Wald und Wild legt den Entwurf der fischereirechtlichen Bewilligung (gem. Art. 8 des Bundesgesetzes über die Fischerei vom 21. Juni 1991; SR 923.0) für das Projekt Sanierung Bodenbächli (Gemeinde Unterägeri, westlich von der Schiessanlage Ägerital) des Amts für Wald und Wild öffentlich auf.
Beim Bodenbächli handelt es sich um ein kleineres und etwa 1000 Meter langes Fliessgewässer, das nördlich von der Schiessanlage Ägerital in den Rämselbach mündet. Im unteren Teil des Bachs sind die Schwellen sowie der Einlauf bei einem alten Steindurchlass heute in einem schlechten Zustand und sollen erneuert werden. Ziel ist, die Hochwassersicherheit weiterhin gewährleisten zu können und eine weitere Unterspülung der parallel verlaufenden Kiesstrasse zu verhindern. Um das ökologische Potenzial für die Fische und Wassertiere zu erhalten, soll der bauliche Eingriff so gering wie möglich sein. Durch das Einbringen von Niederwasserkerben und die Erniedrigung von einigen Schwellen wird sich die Durchwanderbarkeit für die Fische verbessern.
Die Projektunterlagen sowie der Entwurf der fischereirechtlichen Bewilligung liegen während 20 Tagen, d.h. vom 13. Juli bis zum 2. August 2018 beim Amt für Wald und Wild des Kantons Zug, Ägeristrasse 56, 6301 Zug (2. Stock), öffentlich auf.
Während der Auflagefrist können Personen, deren Rechte oder Pflichten vom Projekt berührt sind und andere Personen, Organisationen oder Behörden, denen ein Rechtsmittel gegen den Entscheid zusteht, beim Amt für Wald und Wild, Ägeristrasse 56, Postfach, 6301 Zug, schriftlich Einsprache erheben. Die Einsprache muss eine Begründung und einen Antrag enthalten.

Zug, 13. Juli 2018 Amt für Wald und Wild

847175

Gebäudeprogramm 2018

Attraktive Beiträge an Gebäudesanierungen und GEAK Plus

Im Rahmen des Gebäudeprogramms 2018 fördert der Kanton Zug:
- Erstellung eines GEAK Plus (Gebäudeenergieausweis der Kantone mit Beratungsbericht): pauschal Fr. 1500.-.
- Massnahmen zur Wärmedämmung von Fassade, Dach, Wand und Boden gegen Erdreich: Fr. 60.- pro Quadratmeter
- Umfassende Gesamtsanierungen mit Minergie-Zertifikat: Beitragshöhe je nach Gebäudekategorie und erreichtem Standard
Weitere Informationen und Gesuchsportal: www.dasgebaeudeprogramm.ch

Zug, 13. Juli 2018 Energiefachstelle des Kantons Zug

847071

Generell längere Öffnungszeiten im gastgewerblichen Betrieb

Auf dem Polizeiamt Risch (Gemeindeverwaltung Risch, 2. Obergeschoss) liegt folgendes Gesuch betreffend generell längeren Öffnungszeiten zur Einsicht auf:
Betrieb: Freizeitanlage Heuboden, Holzhäusern
Gesuchsteller: Matthias Werder, St. Wendelin 3, 6343 Holzhäusern
Längere Öffnungszeiten: Freitag bis jeweils Samstagmorgen 4.00 Uhr
Samstag bis jeweils Sonntagmorgen 4.00 Uhr
Einsprachefrist: Donnerstag, 2. August 2018, 24.00 Uhr
Einsprachen sind analog § 45 des Planungs- und Baugesetz (PBG) vom 26. November 1998 schriftlich dem Gemeinderat Risch, Zentrum Dorfmatt, 6343 Rotkreuz, einzureichen. Die Einspracheschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten.

Rotkreuz, 13. Juli 2018 Gemeinde Risch
Abteilung Planung/Bau/Sicherheit

847263

Gesamterneuerungswahlen

für die Mitglieder des Kantonsrats und des Regierungsrats sowie für die Organe der Einwohnergemeinden vom 7. Oktober 2018 (Amtsperiode 2019-2022)
1. Wahlausschreibung durch die Staatskanzlei

Gestützt auf die §§ 29 Abs. 1 und 61 Abs. 1 des Gesetzes über die Wahlen und Abstimmungen vom 28. September 2006 (Wahl- und Abstimmungsgesetz, WAG; BGS 131.1) schreibt die Staatskanzlei die Gesamterneuerungswahlen für nachfolgende Organe des Kantons und der Einwohnergemeinden aus.
Zu wählen sind:

1.1. Organe des Kantons

- Kantonsrat (Wahlkreise bilden die jeweiligen Einwohnergemeinden) im Proporz
- Regierungsrat (Wahlkreis bildet der Kanton) im Majorz

1.2. Organe der Einwohnergemeinden

- Grosser Gemeinderat der Stadt Zug (Wahlkreis bildet die Stadt Zug) im Proporz
- Stadtrat der Stadt Zug (Wahlkreis bildet die Stadt Zug) im Majorz
- Gemeinderat der übrigen Einwohnergemeinden (Wahlkreise bilden die jeweiligen Einwohnergemeinden) im Majorz
- Präsidium des Stadtrats Zug und Präsidien des Gemeinderats in den übrigen Einwohnergemeinden (Wahlkreise bilden die Stadt Zug und die jeweiligen übrigen Einwohnergemeinden) im Majorz
- Mitglieder der Rechnungsprüfungskommissionen (Wahlkreise bilden die jeweiligen Einwohnergemeinden) im Majorz
- Präsidien der Rechnungsprüfungskommissionen (Wahlkreise bilden die jeweiligen Einwohnergemeinden) im Majorz
Als Präsidentin oder Präsident des Stadtrats, des Gemeinderats und der Rechnungsprüfungskommission kann nur gewählt werden, wer auch als Mitglied der jeweiligen Behörde gewählt wird (§ 63 Abs. 2 WAG).

1.3. Wahlsonntag

Die kantonalen und kommunalen Gesamterneuerungswahlen finden am Sonntag, 7. Oktober 2018, an der Urne statt (§ 78 Abs. 1 Bst. b und c der Verfassung des Kantons Zug vom 31. Januar 1894 [Kantonsverfassung, KV; BGS 111.1]; §§ 30 Abs. 1 und 60 Abs. 1 WAG).
Betreffend allfällige Ergänzungswahlen bzw. zweite Wahlgänge vgl. nachfolgend Ziff. 6.

2. Wahlanmeldeverfahren

Das Wahlanmeldeverfahren richtet sich nach den §§ 31 ff. WAG.

2.1. Wahlanmeldeschluss

Sämtliche Wahlvorschläge für die kantonalen und kommunalen Gesamterneuerungswahlen 2018 müssen bis spätestens am Montag, 30. Juli 2018, 17.00 Uhr, bei der Staatskanzlei bzw. den jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindekanzleien eingereicht werden (Wahlanmeldeschluss; § 31 Abs. 1 Bst. a und b WAG) und zwar:
Bei der Staatskanzlei für die:
- Mitglieder des Regierungsrats
Bei der jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindekanzlei für die:
- Mitglieder des Kantonsrats
- Mitglieder des Grossen Gemeinderats der Stadt Zug
- Mitglieder des Stadtrats der Stadt Zug
- Mitglieder des Gemeinderats der übrigen Einwohnergemeinden
- Präsidium der Stadt Zug und Gemeinderatspräsidien der übrigen Einwohnergemeinden
- Mitglieder der Rechnungsprüfungskommissionen
- Präsidien der Rechnungsprüfungskommissionen
Wahlvorschläge, die nach Montag, 30. Juli 2018, 17.00 Uhr, eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt.

2.2. Auflage der Wahlvorschläge

Die Wahlvorschläge liegen bei der Staatskanzlei bzw. den jeweiligen Stadt- und Gemeindekanzleien bis Mittwoch, 1. August 2018, 17.00 Uhr, zur Einsicht auf. Bis zu diesem Zeitpunkt können Mängel der Wahlvorschläge geltend gemacht werden (§ 35 Abs. 1 WAG).
Festgestellte Mängel sind bis spätestens am folgenden Tag (Donnerstag, 2. August 2018) der Vertreterin oder dem Vertreter des betreffenden Wahlvorschlages mitzuteilen (§ 35 Abs. 2 WAG). Die Vertreterinnen bzw. Vertreter der jeweiligen Wahlvorschläge haben ihre Erreichbarkeit sicherzustellen.
Wird ein Mangel nicht bis zum folgenden Montag, 6. August 2018, 17.00 Uhr, behoben, wird der Wahlvorschlag als ungültig erklärt. Betrifft der Mangel nur einzelne Vorgeschlagene, so wird nur deren Name gestrichen (§ 35 Abs. 3 WAG).

2.3. Inhalt der Wahlvorschläge
2.3.1. Allgemeines (Proporz und Majorz)

Die Wahlvorschläge müssen mindestens enthalten: Name und Vornamen, Jahrgang und Wohnadresse sowohl der Unterzeichnenden als auch der Vorgeschlagenen sowie gegebenenfalls den Zusatz «bisher» (§ 41 Abs. 1 der Verordnung zum Wahl- und Abstimmungsgesetz vom 29. April 2008 [Wahl-und Abstimmungsverordnung, WAV]; BGS 131.2).

2.3.2. Proporz

- Jeder Wahlvorschlag muss eine zu seiner Unterscheidung von anderen Wahlvorschlägen geeignete Bezeichnung enthalten. Diese darf nicht irreführend sein oder gegen die guten Sitten verstossen (§ 32 Abs. 1 WAG).
- Werden mehrere Wahlvorschläge mit der gleichen Bezeichnung eingereicht, so sind sie in der Reihenfolge ihres Eingangs zu nummerieren (§ 32 Abs. 2 WAG).
- Der Wahlvorschlag darf nicht mehr Namen enthalten, als Mandate zu vergeben sind. Der gleiche Name darf höchstens zweimal geschrieben werden (kumulieren gestattet; § 32 Abs. 3 WAG).
- Jede vorgeschlagene Person muss unterschriftlich bestätigen, dass sie den Wahlvorschlag annimmt. Fehlt die Bestätigung, so wird ihr Name gestrichen (§ 32 Abs. 4 WAG).
- Die Bestätigung, den Wahlvorschlag anzunehmen, kann nicht widerrufen werden (§ 43 Abs. 1 WAV).

2.3.3. Majorz

- Bei Majorzwahlen darf ein Wahlvorschlag nicht mehr Namen enthalten, als Mandate zu vergeben sind. Weitere Wahlvorschläge für gleiche Personen sind ungültig (kumulieren nicht gestattet; § 32a Abs. 1 WAG).
- Der Wahlvorschlag enthält eine allfällige Partei oder Gruppierung, die den Wahlvorschlag einreicht und auf dem Beiblatt gemäss § 39 Abs. 1a WAG aufzuführen ist (§ 32a Abs. 2 WAG).
- Jede vorgeschlagene Person muss unterschriftlich bestätigen, dass sie den Wahlvorschlag annimmt. Fehlt die Bestätigung, fällt der Wahlvorschlag dahin (§ 32a Abs. 3 WAG).
- Die Bestätigung, den Wahlvorschlag anzunehmen, kann nicht widerrufen werden (§ 43 Abs. 1 WAV).

2.4. Unterzeichnung der Wahlvorschläge (Proporz und Majorz)

Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens zehn Stimmberechtigten des betreffenden Wahlkreises, die nicht selbst auf demselben Wahlvorschlag aufgeführt sind, unterzeichnet sein. Die Unterschrift kann nicht zurückgezogen werden. Hat eine Person mehr als einen Wahlvorschlag pro Wahlart unterzeichnet, werden ihre Unterschriften von allen Wahlvorschlägen für diese Wahlart gestrichen (§ 33 Abs. 1 WAG).
Die erstunterzeichnende Person gilt als Vertreterin des betreffenden Wahlvorschlags, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes festgelegt wurde (§ 33 Abs. 2 WAG).

2.5. Eintrag im Stimmregister

Die Unterzeichnenden der Wahlvorschläge und die Vorgeschlagenen müssen am Tag, an dem die Wahlvorschläge eingereicht werden, im Stimmregister eingetragen sein (vgl. § 41 Abs. 2 WAV).

2.6. Mehrfach Vorgeschlagene
2.6.1. Proporz

Steht bei Proporzwahlen der Name einer vorgeschlagenen Person auf mehr als einem Wahlvorschlag eines Wahlkreises, so wird er von der Gemeindekanzlei unverzüglich auf allen diesen Wahlvorschlägen gestrichen (§ 34 Abs. 1 WAG). Die Staatskanzlei streicht unverzüglich jene Vorgeschlagenen, deren Name bereits auf einem Wahlvorschlag aus einer anderen Gemeinde steht. Sie teilt die Streichungen den betroffenen Gemeinden so rasch wie möglich mit (§ 34 Abs. 2 WAG).

2.6.2. Majorz

Bei Majorzwahlen darf ein Wahlvorschlag nicht mehr Namen enthalten, als Mandate zu vergeben sind. Weitere Wahlvorschläge für gleiche Personen sind ungültig (vgl. § 32a Abs. 1 WAG).

2.7. Allfällige Ergänzung von Wahlvorschlägen

Ergänzungen von Wahlvorschlägen nach allfälliger amtlicher Streichung von Vorgeschlagenen können bis Mittwoch, 8. August 2018, 17.00 Uhr, eingereicht werden (§ 36 Abs. 1 WAG).

3. Publikation der bereinigten Listen und Wahlvorschläge

Nach Abschluss des Bereinigungsverfahrens (Mittwoch, 8. August 2018, 17.00 Uhr) werden die bereinigten Listen (Proporz) und die bereinigten Wahlvorschläge (Majorz) im Amtsblatt publiziert (§§ 37 Abs. 3 und 37a Abs. 1 WAG). Die Publikation im Amtsblatt erfolgt voraussichtlich am Freitag, 17. August 2018.

4. Publikation der Wahlergebnisse

Alle Wahlergebnisse werden mit entsprechender Rechtsmittelbelehrung im nächsten Amtsblatt nach dem Wahlakt veröffentlicht. Die Publikation im Amtsblatt erfolgt demnach am Freitag, 12. Oktober 2018.

5. Stille Wahl (Proporz und Majorz)

Werden für eine Behörde nur gleich viele oder weniger Personen vorgeschlagen, als Sitze zu vergeben sind, findet kein Wahlgang statt (§ 40 Abs. 1 WAG). Bei kantonalen Wahlen erklärt der Regierungsrat, bei kommunalen Wahlen der Gemeinderat die so Vorgeschlagenen für gewählt, teilt ihnen die Wahl mit und veröffentlicht sie im Amtsblatt (§ 40 Abs. 2 WAG; sog. stille Wahl). Sind nach der stillen Wahl nicht alle Sitze besetzt, findet eine Ergänzungswahl statt (§§ 40 Abs. 3, 52 und 57 WAG).

6. Allfällige Ergänzungswahlen bzw. zweite Wahlgänge

6.1. Ausschreibung

Allfällige Ergänzungswahlen und zweite Wahlgänge im Majorzverfahren sind am Freitag nach dem Wahltag (also am Freitag, 12. Oktober 2018) im Amtsblatt auszuschreiben. Die Gemeinden reichen den Ausschreibungstext bis spätestens am Dienstag nach dem Wahltag, 17.00 Uhr, der Staatskanzlei ein (§§ 29 Abs. 1 Sätze 2 und 3 sowie 61 Abs. 1 Sätze 3 und 4 WAG).

6.2. Allfällige Ergänzungswahlen im Proporz

- Kann ein Sitz nicht durch Nachrücken (§ 51 WAG) besetzt werden, ordnet der Regierungsrat für den Kantonsrat bzw. der Stadtrat der Stadt Zug für den Grossen Gemeinderat eine Ergänzungswahl an. Sofern weniger als drei Mitglieder der Behörde zu wählen sind, kommt das Majorzverfahren (§§ 53 ff. WAG) zur Anwendung (§ 52 Abs. 1 WAG; § 59 Abs. 1 WAG).
- Kandidatinnen und Kandidaten, die im Hauptwahlgang zugunsten einer Mitkandidatin oder eines Mitkandidaten zurückgetreten sind, dürfen für die betreffende Amtsdauer nicht mehr vorgeschlagen werden (§ 52 Abs. 2 WAG; § 59 Abs. 1 WAG).
- Allfällige Ergänzungswahlen sind in der Regel innert drei Monaten seit Freiwerden des Sitzes durchzuführen (§ 52 Abs. 3 WAG; § 59 Abs. 1 WAG).
- Die Wahlvorschläge für allfällige Ergänzungswahlen sind bis zum achtletzten Montag vor dem Wahltag, 17.00 Uhr, einzureichen (§ 52 Abs. 4 WAG; § 59 Abs. 1 WAG).

6.3. Allfällige zweite Wahlgänge im Majorz

- Erreichen im ersten Wahlgang weniger Kandidatinnen oder Kandidaten das absolute Mehr, als Mandate zu vergeben sind, oder konnten aus einem anderen Grund nicht alle Sitze besetzt werden, findet im betreffenden Wahlkreis ein zweiter Wahlgang statt (§ 56 Abs. 1 WAG; § 59 Abs. 1 WAG).
- Allfällige zweite Wahlgänge finden am Sonntag, 2. Dezember 2018 (achter Sonntag nach der Hauptwahl), statt (§ 56 Abs. 2 WAG; § 60 Abs. 2 WAG).
- Wahlvorschläge für allfällige zweite Wahlgänge sind bis Montag, 15. Oktober 2018, 17.00 Uhr (siebtletzter Montag vor dem Wahltag), bei der Staatskanzlei bzw. den jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindekanzleien einzureichen. Es können auch neue Kandidatinnen oder Kandidaten vorgeschlagen werden (§ 56 Abs. 3 WAG; § 60 Abs. 2 WAG).
- Beim zweiten Wahlgang entscheidet das relative Mehr. In der Reihenfolge der erhaltenen Stimmen sind so viele Kandidatinnen oder Kandidaten für gewählt zu erklären, als noch Mandate zu besetzen sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los (§ 56 Abs. 4 WAG; § 59 Abs. 1 WAG).

7. Stimmberechtigung

Stimmberechtigt sind alle Kantonsbürgerinnen und -bürger und im Kanton gesetzlich niedergelassene Schweizer Bürgerinnen und Bürger, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und im Stimmregister (§ 4 WAG) eingetragen sind. Personen, die unter umfassender Beistandschaft (Art. 398 ZGB) stehen, haben kein Stimmrecht.

8. Grundsätze der Stimmabgabe

Die Stimmberechtigten können ihre Stimme entweder persönlich an der Urne oder brieflich abgeben. Es müssen die amtlichen Wahlzettel verwendet werden. Diese dürfen nur handschriftlich ausgefüllt werden.

8.1. Persönliche Stimmabgabe an der Urne

Die Stimmberechtigten geben ihre Stimme persönlich in einem Wahllokal ihrer Wohngemeinde ab. In Gemeinden mit Nebenurnen steht es ihnen frei, an der Haupturne oder an einer Nebenurne zu stimmen. Die Stimmabgabe erfolgt während den ordentlichen Abstimmungszeiten. Wahllokale und Abstimmungszeiten sind auf dem Stimmrechtsausweis angegeben.
Für die Stimmabgabe an der Urne sind die Wahlzettel von der stimmberechtigten Person vom Wahlzettelbogen abzutrennen und handschriftlich auszufüllen. Nebst den handschriftlich ausgefüllten Wahlzetteln ist der Stimmrechtsausweis in das Wahllokal mitzubringen. Der Stimmrechtsausweis ist dem Urnenbüro abzugeben. Anschliessend sind die Wahlzettel mit der Rückseite nach oben dem Urnenbüro zum Stempeln vorzulegen. Nach dem Stempeln sind die Wahlzettel in die Urne zu werfen.

8.2. Briefliche Wahl

Jede stimmberechtigte Person kann ihre Stimme brieflich abgeben. Die briefliche Stimmabgabe ist sofort nach Erhalt des Wahlmaterials zulässig.
Für die briefliche Wahl sind die Wahlzettel von der stimmberechtigten Person vom Wahlzettelbogen abzutrennen und handschriftlich auszufüllen. Die handschriftlich ausgefüllten Wahlzettel sind in das Stimmzettelkuvert zu legen. Sämtliche Wahlzettel für alle Behörden müssen sich im verschlossenen Stimmzettelkuvert befinden. Wahlzettel, die sich ausserhalb des verschlossenen Stimmzettelkuverts befinden, sind ungültig bzw. nehmen an der Wahl nicht teil. Das Stimmzettelkuvert ist zu verschliessen (zukleben; nur so gültig) und darf keine Angaben über die stimmberechtigte Person enthalten. Anschliessend ist das verschlossene Stimmzettelkuvert mit dem unterschriebenen Stimmrechtsausweis in das amtliche Rücksendekuvert zu legen. Bitte darauf achten, dass die Anschrift der Gemeinde korrekt im Zustellkuvert sichtbar ist. Das Rücksendekuvert (Zustellkuvert) ist zu verschliessen. Das verschlossene Zustellkuvert kann entweder per Post an die Gemeindekanzlei gesandt werden oder durch die stimmberechtigte oder eine andere Person bei der Gemeindekanzlei abgegeben oder während den ordentlichen Abstimmungszeiten in ein Stimmlokal überbracht werden. Die Gemeinde trägt die Portokosten im Inland. Die Postaufgabe hat rechtzeitig zu erfolgen, so dass das Rücksendekuvert noch vor dem Wahlsonntag bei der Gemeindekanzlei eintrifft.

8.3. Stimmabgabe behinderter Menschen

Urteilsfähige Stimmberechtigte, die wegen einer Behinderung dauernd unfähig sind, die für die Stimmabgabe nötigen Handlungen selbst vorzunehmen, können ihr Stimmrecht mit Hilfe der Gemeindeschreiberin bzw. des Gemeindeschreibers oder einer Stellvertretung ausüben. Ein entsprechendes Begehren ist bis spätestens zum drittletzten Tag vor dem Wahlsonntag einzureichen (§ 16 WAG).

9. Gültig wählen

Die Wahlunterlagen enthalten unter anderem eine visualisierte Wahlanleitung. Darin wird beschrieben, wie gültig zu wählen ist.

10. Formulare für die Einreichung der Wahlvorschläge

Die Formulare für die Einreichung der Wahlvorschläge für den Kantonsrat können unter www.zg.ch/wahlen-kr und für den Regierungsrat unter www.zg.ch/wahlen-rr heruntergeladen oder bei der Staatskanzlei bezogen werden. Kontaktpersonen:
- Laurent Fankhauser, Leiter Kanzlei (Telefon 041 728 31 04; laurent.fankhauser@zg.ch)
- Urs Fuchs, Leiter Staatskanzlei (Telefon 041 728 31 31; urs.fuchs@zg.ch)
Die Formulare für die Einreichung der Wahlvorschläge für die gemeindlichen Wahlen können bei den jeweiligen Gemeinden bezogen werden.

11. Neue Parteien und Gruppierungen

Parteien und Gruppierungen, die erstmals an den Wahlen teilnehmen, setzen sich bitte frühzeitig mit der Staatskanzlei in Verbindung. Kontaktpersonen:
- Tobias Moser, Landschreiber (Telefon 041 728 31 10; tobias.moser@zg.ch)
- Peter Giss, Rechtsdienst Staatskanzlei (Telefon 041 728 31 41; peter.giss@zg.ch)

12. Versand von Wahlpropaganda durch die Gemeinden

In den Gemeinden, welche den Parteien und Gruppierungen einen gemeinsamen Wahlprospektversand anbieten, setzen sich die Gemeinden mit diesen direkt in Verbindung oder schreiben den Wahlprospektversand im Amtsblatt aus.

13. Strafbestimmung

Nach Artikel 282bis des Schweizerischen Strafgesetzbuches (SR 311.0) macht sich strafbar, wer Wahl- oder Stimmzettel planmässig einsammelt, ausfüllt oder ändert oder wer derartige Wahl- oder Stimmzettel verteilt.

14. Rechtsmittelbelehrung

Gestützt auf § 67 des Gesetzes über die Wahlen und Abstimmungen (Wahl- und Abstimmungsgesetz, WAG; BGS 131.1) vom 28. September 2006 kann wegen Verletzung des Stimmrechts und wegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung und Durchführung von Wahlen beim Regierungsrat Beschwerde geführt werden. Tritt der Beschwerdegrund vor dem Abstimmungstag ein, ist die Beschwerde innert zehn Tagen seit der Entdeckung einzureichen. Ist diese Frist am Abstimmungstag noch nicht abgelaufen, wird sie bis zum 20. Tag nach dem Abstimmungstag verlängert. In allen übrigen Fällen beträgt die Beschwerdefrist 20 Tage seit dem Abstimmungstag (§ 67 Abs. 2 WAG). Bei Wahlbeschwerden ist ausserdem glaubhaft zu machen, dass die behaupteten Unregelmässigkeiten nach Art und Umfang geeignet waren, das Wahlergebnis wesentlich zu beeinflussen (§ 68 Abs. 2 WAG).

Zug, 13. Juli 2018 Staatskanzlei des Kantons Zug

846032

Gesamterneuerungswahlen vom 7. Oktober 2018

Gesamterneuerungswahlen des Gemeinderats, des Präsidiums des Gemeinderats, der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission sowie des Präsidiums der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsperiode 2019 bis 2022 - Wahlgang vom 7. Oktober 2018

In Bezug auf die Wahlausschreibung verweisen wir auf die entsprechende Publikation der Staatskanzlei des Kantons Zug (siehe vorne im kantonalen Teil dieses Amtsblatts).

Walchwil, 13. Juli 2018 Gemeinderat Walchwil

847234

Gesamterneuerungswahlen vom 7. Oktober 2018

Gesamterneuerungswahlen des Grossen Gemeinderats, des Stadtrats, des Stadtpräsidiums, der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission sowie des Präsidiums der Rechnungsprüfungskommission für die Amtsperiode 2019 bis 2022 - Wahlgang vom 7. Oktober 2018

In Bezug auf die Wahlausschreibung verweisen wir auf die entsprechende Publikation der Staatskanzlei des Kantons Zug (siehe vorne im kantonalen Teil dieses Amtsblatts).

Zug, 8. Juni 2018 Stadtkanzlei Zug

845341

Gesundheitswesen

Festsetzung der Tagespauschale zwischen der Klinik Meissenberg AG und der CSS Kranken-Versicherung AG und den von ihr vertretenen Versicherern für die stationäre Behandlung von Patientinnen gemäss KVG ab 1. Januar 2016 bis maximal 31. Dezember 2017

Der Regierungsrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2018, gestützt auf Artikel 47 Absatz 1 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG, SR 832.10) und § 3 Absatz 1 Buchstabe a des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Krankenversicherung (EG KVG, BGS 842.1) sowie nach Anhörung der Preisüberwachung gemäss Artikel 14 Absatz 1 des Preisüberwachungsgesetzes (PüG, SR 942.20),

beschlossen:

1. Die Tagespauschale zwischen der Klinik Meissenberg AG und der CSS Kranken-Versicherung AG für die stationäre Behandlung von Patientinnen gemäss KVG wird rückwirkend ab 1. Januar 2016 bis längstens 31. Dezember 2017 auf Fr. 550.- festgesetzt.

Zug, 13. Juli 2018 Gesundheitsdirektion
Martin Pfister, Regierungsrat

847173

GIBZ Gewerblich - industrielles Bildungszentrum Zug

www.kursprogramm.info
Automobildiagnostiker

Der zweijährige Lehrgang startet alle geraden Jahre im August. Alle Details, Daten, Preise und das Anmeldeformular finden Sie unter:

www.kursprogramm.info/ad

Coiffeusen/Coiffeure: Berufsbildner/in
(Grundausbildung, 40 Lekt. + Didaktik Modul, 80 Lekt.)
Der Kurs wird jährlich, mit Kursstart im September, angeboten. Alle Details, Daten, Preise und das Anmeldeformular finden Sie unter:

www.kursprogramm.info/co

Coiffeusen/Coiffeure: Berufsprüfung (BP) und Höhere Fachprüfung (HFP)

Der Vorbereitungskurs zur Berufsprüfung dauert zwei Semester und startet jährlich im April.
Der Vorbereitungskurs zur Höheren Fachprüfung dauert drei Semester und startet jährlich im August.
Alle Details, Daten, Preise und die Anmeldeformulare finden Sie unter:

www.kursprogramm.info/co

Fachfrau/Fachmann Gesundheit mit erweiterter Verantwortung - Zertifikatslehrgang GIBZ

Modul 1: Pflegediagnosen und Pflegeprozess (48 Lektionen)
Modul 2: Geriatrische Situationen von Klient/innen (48 Lektionen)
Modul 3: Gerontopsychiatrische Situationen bei Klient/innen (48 Lektionen)
Modul 4: Palliative Pflegesituationen bei Klient/innen (48 Lektionen)
Modul 5: Fachfrau Gesundheit EFZ mit erweiterten Kompetenzen (48 Lektionen)
Jedes Modul wird jährlich ein- bis zweimal angeboten. Alle Details, Daten, Preise und die Anmeldeformulare finden Sie unter

www.kursprogramm.info/wb

Berufsbildungsfachleute

SBBK Modul A: Beraten von Individuen und Institutionen bei Fragen der Berufsbildung (10 Kurstage)
SBBK Modul B: Vermitteln von Informationen
SBBK Modul C: Durchführen von Bildungsmassnahmen
SBBK Modul D: Steuern der Qualitätsentwicklung in der Berufsbildung
Jedes SBBK Modul wird jährlich einmal durchgeführt. Alle Details, Daten, Preise und die Anmeldeformulare finden Sie unter:

www.kursprogramm.info/sbbk

Eidg. dipl. Zahntechnikermeister/in

Der modular aufgebaute Vorbereitungskurs zur Höheren Fachprüfung dauert rund 20 Monate und startet alle ungeraden Jahre im August. Alle Details, Daten, Preise und die Anmeldeformulare finden Sie unter:

www.kursprogramm.info/hfz

Ergänzende Bildung (EB) zur Fachfrau/zum Fachmann Gesundheit

im Validierungsverfahren
Die Informationsveranstaltungen finden jährlich im Januar und im Mai statt. Alle Details, Daten, Preise und das Anmeldeformular finden Sie unter:

www.kursprogramm.info/eb

Assistentin/Assistent Gesundheit und Soziales (EBA)

Alle Details zu dieser verkürzten modularen Ausbildung finden Sie unter:

www.kursprogramm.info/ags

Verkürzte modulare Ausbildung Küchenangestellte/r EBA für Erwachsene

Der modulare Lehrgang ermöglicht es auf verkürztem Weg (1 Jahr statt 2 Jahre) das eidgenössische Berufsattest (EBA) als Küchenangestellte/r zu erlangen. Alle Details finden Sie auf der Webseite:

www.kursprogramm.info/kua

Lehrbegleitende Berufsmaturität (BM 1)

Anmeldeschluss ist jeweils Ende März beim Amt für Berufsbildung, Zug

Berufsmaturität für gelernte Berufsleute (BM 2), Vollzeit- oder Teilzeitlehrgang
Richtungen Technik, Architektur, Life Sciences oder Gesundheit und Soziales.

Die Vollzeitlehrgänge dauern ein Jahr. Der Unterricht findet von Montag bis Freitag ganztägig statt.
Die Teilzeitlehrgänge dauern zwei Jahre und erfolgen parallel zur zirka 70-Prozent-Berufstätigkeit. Der Unterricht findet am Donnerstagabend ab 17.15 Uhr, Freitag ganztags, Samstagmorgen bis ca. 13.00 Uhr statt.
Alle Lehrgänge starten bei genügend Teilnehmenden nach den Sommerferien. Anmeldeschluss für die BM 2 ist jeweils Ende April.

Aufnahmeprüfung für die BM 1 und BM 2

Die Daten für die Aufnahmeprüfungen 2019 werden im September 2018 auf unserer Homepage unter www.gibz.ch/Pläne/Ferien und Termine des GIBZ und Kanton Zug/Terminplan GIBZ publiziert.
Alle Details sowie die Anmeldeformulare zur Aufnahmeprüfung und zu den Lehrgängen werden auf unserer Website unter www.gibz.ch/Grundbildung/04 BM/ABU/Sport/Berufsmaturitätsschule BM publiziert. Bei Fragen sind wir unter Telefon 041 728 30 34 erreichbar.

Höhere Fachschule Technik und Gestaltung HFTG

Lehrgang Einrichtungsgestalter/in HFTG: Der Lehrgang dauert 23 Monate (860 Lektionen) und startet jährlich im Mai.
Alle Details, Daten, Preise und das Anmeldeformular finden Sie unter:

www.kursprogramm.info/hftg

HF-Studium: Fachrichtung Gestaltung oder Holztechnik

Das zweijährige Vollzeitstudium startet alle ungeraden Jahre im August.
Voraussetzungen: Schreinerin EFZ/Schreiner EFZ oder Zeichnerin EFZ/Zeichner EFZ Fachrichtung Architektur oder Fachrichtung Innenarchitektur oder EFZ in einem baunahen Beruf. Ein Jahr Praxis nach Abschluss der Lehre bis zum Studienstart
Vorkurs: Der Vorkurs startet alle ungeraden Jahre im Januar.
Aufnahmeprüfung: Die Aufnahmeprüfung wird vor Studienbeginn zwei Mal angeboten. Sie findet alle ungeraden Jahre Anfang Mai und Ende Juni statt. (Mit Berufsmaturität werden Sie prüfungsfrei ins Studium aufgenommen).
Alle Details, Daten, Preise und die Anmeldeformulare finden Sie unter:

www.kursprogramm.info/hftg

GIBZ Gewerblich-industrielles Bildungszentrum Zug, Baarerstrasse 100, 6300 Zug, Telefon 041 728 30 30, Fax 041 728 30 39, www.gibz.ch, E-Mail: sekretariat.gibz@zg.ch

www.kursprogramm.info, www.gibz.ch, www.hftg.ch, www.hfz.ch

GIBZ Gewerblich-industrielles
Bildungszentrum Zug

769178

HFW Zug - Höhere Fachschule für Wirtschaft Zug - hfw-zug.ch

Studium «dipl. Betriebswirtschafter/in HF» an der HFW Zug: (dreijähriges, berufsbegleitendes Studium)

Beginn: Dienstag, 23. Oktober 2018
Voraussetzungen/Vorbereitungskurse: www.hfw-zug.ch
Nächster Informationsabend:
Mittwoch, 29. August 2018, 18.30 Uhr

Höhere Fachschule für Wirtschaft (HFW) Zug

Aabachstrasse 7, 6300 Zug
Telefon 041 728 57 52, Fax 041 728 57 59
www.hfw-zug.ch, E-Mail: info@hfw-zug.ch

Zug, 6. Juli 2018 Höhere Fachschule für Wirtschaft
(HFW) Zug

846816

Hundereglement

Reglement über das Halten von Hunden und die Erhebung der Hundesteuer

vom 4. Dezember 2017, in Kraft 1. Januar 2018.
Die Gemeindeversammlung, gestützt auf Art. 30 Tierseuchengesetz vom 1. Juli 1966 (SR 916.40), Art. 16 ff. der Tierseuchenverordnung vom 27. Juni 1995 (SR 916.401), § 18 ff. der Vollziehungsverordnung zum eidgenössischen Tierseuchengesetz vom 21. November 1989 (BGS 925.11) sowie § 168 des Steuergesetzes vom 25. Mai 2000 (BGS 632.1) sowie § 69 Ziffer 2 des Gemeindegesetzes vom 4. September 1980 (BGS 171.1), beschliesst:

A. Kennzeichnung

§ 1 Kennzeichnung

1. Für die Kennzeichnung und Registrierung der Hunde gelten die einschlägigen Bestimmungen des Bundes und des Kantons.

B. Hundesteuer

§ 2 Grundsatz und Sonderfälle

1. Für jeden in der Gemeinde Cham gehaltenen Hund im Alter von mehr als drei Monaten hat die Hundehalterin oder der Hundehalter eine jährliche Steuer von Fr. 100.- zu entrichten. Der Gemeinderat kann die Steuer periodisch an die Teuerung anpassen.
2 Die Hundesteuer reduziert sich in folgenden Fällen auf die Hälfte:
a) für Hunde von Landwirten;
b) für Hunde, die nach dem 30. Juni angeschafft werden;
c) für Hunde, die nach dem 30. Juni drei Monate alt werden;
d) bei Wegzug vor dem 1. Juli
3. Geht ein Hund im Laufe des Jahres ein, so ist für einen Ersatzhund bis Ablauf des Abgabejahres keine Steuer zu bezahlen. Geht ein Hund vor dem 1. Juli ein und wird kein Ersatzhund angeschafft, wird die Hälfte der Steuer zurückerstattet.
4. Von der Hundesteuer sind befreit:
a) Diensthunde, die von Polizeiorganen dienstlich verwendet werden;
b) Militärhunde, sofern ein Verbal und eine Marke für Militärhunde vorliegen, ausgebildete Schutz-, Sanitäts-, Lawinen-, Such- und Fährtenhunde, wenn ein Leistungsheft der Schweiz. Kynologischen Gesellschaft (SKG), des Schweiz. Alpenclubs (SAC) oder des Vereins für Katastrophenhunde (SVKA) sowie ein Ausweis über Einsatzverpflichtungen, die im öffentlichen Interesse stehen, vorliegt;
d) Blindenhunde, wenn der Nachweis vorliegt, dass die Person, die den Hund hält, blind oder schwer sehbehindert ist.
5. Wer einen Betrieb für Hundehandel oder gewerbsmässige Hundezucht führt, hat eine Pauschalsteuer zu entrichten. Sie entspricht in der Regel der Hälfte der auf den durchschnittlichen Bestand von abgabepflichtigen Tieren entfallenden vollen Steuer.

C. Hundehaltung

§ 3 Allgemeines

1. Hundehalterinnen und Hundehalter sind verpflichtet:
a) ihren Hund art- und tiergerecht zu halten und zu versorgen;
b) ihren Hund so zu halten, dass weder Menschen noch Tiere gefährdet oder belästigt werden;
c) ihren Hund unter Kontrolle zu halten;
d) sicherzustellen, dass Dritte, denen der Hund anvertraut wird, in der Lage sind, den Hundehalterpflichten nachzukommen.
2. Hunde, ausser Diensthunde und Jagdhunde im Einsatz, dürfen vom 16. März bis zum 31. Oktober nicht in landwirtschaftlichen Kulturen laufengelassen werden. Liegt die Erlaubnis der oder des Eigentumsberechtigten vor, entfällt das Betretungsverbot.
3. Im Übrigen wird auf die eidgenössische und kantonale Tierschutzgesetzgebung verwiesen.

§ 4 Leinenpflicht

1. Hunde müssen wie folgt an der Leine geführt werden:
a) In gemeindlichen Gebäuden und auf öffentlichen Anlagen;
b) In Naturschutzgebieten.
2. Hunde, ausser Diensthunde im Einsatz, sind im Wald und am Waldrand anzuleinen oder unter direkter Aufsicht auf kurzer Distanz zu führen. Für Jagdhunde gelten während der Jagd die Einschränkungen der Jagdgesetzgebung.
3. Die Gemeinde kann weitergehende Bestimmungen mit lokalem Bezug erlassen. Sie kann insbesondere Freilaufzonen oder Hundeverbotszonen bezeichnen.    

§ 5 Hundekot-Behälter

1. Die Gemeinde stellt an geeigneten Orten entlang von Strassen und Fusswegen Entsorgungsbehälter zur Verfügung. Sie sorgt für die Entleerung und den Unterhalt.
2. Die Gemeinde kann zu Lasten von Bauherrschaften Auflagen erlassen.

§ 6 Beseitigung von Hundekot

1. Die Hundeführerin bzw. der Hundeführer ist verpflichtet, Hundekot, den ihr bzw. sein Tier auf Strassen, Plätzen, Gehwegen, Trottoirs, in öffentlichen Anlagen etc. oder in landwirtschaftlichen Kulturen hinterlässt, sofort selber zu beseitigen. Der Hundekot ist in den dafür vorgesehenen Behältern zu entsorgen.

D. Hundehaltung

§ 7 Straf- und Vollzugsbestimmungen

Zuwiderhandlungen gegen dieses Reglement werden, sofern nicht eine andere Strafbestimmung zur Anwendung gelangt, gemäss § 4 des Übertretungsstrafgesetzes vom 23. Mai 2013 (BGS 312.1) bestraft.

§ 8 Rechtsmittel

1. Gegen die Veranlagungsverfügung der Hundesteuer kann die steuerpflichtige Person beim Gemeinderat innert 30 Tagen schriftlich und begründet Einsprache erheben. Die Regeln des kantonalen Steuergesetzes vom 25. Mai 2000 (BGS 632.1) gelten analog.
2. Gegen die übrigen Verfügungen kann bei der zuständigen Verwaltungsbehörde innert 20 Tagen schriftlich und begründet Einsprache erhoben werden.

§ 9 Inkrafttreten

1. Dieses Reglement tritt am 1. Januar 2018 in Kraft.
2. Mit Inkrafttreten dieses Reglements ist das Reglement über das Halten von Hunden und die Erhebung der Hundesteuer vom 11. November 1996 aufgehoben.

Cham, 13. Juli 2018 Einwohnergemeinde Cham
Verkehr & Sicherheit

847283

Infostelle Wohnen im Alter

Die Fachstelle Gesundheit/Alter der Einwohnergemeinde Baar informiert interessierte Seniorinnen und Senioren und deren Angehörige bei Fragen rund um das Thema «Wohnen im Alter». Baarerinnen und Baarer können bei der Fachstelle Auskünfte zu unterschiedlichen Wohn-, Betreuungs- und Pflegeangeboten einholen und sich konkret beraten lassen. Das Angebot dient als Orientierungshilfe, wenn es beispielsweise darum geht, ambulante Unterstützungsmöglichkeiten auszuloten, geeignete Dienstleistungen und Fachstellen zu finden oder einen Heimeintritt zu planen. Die Fachstelle Gesundheit/Alter kennt die zahlreichen Beratungsstellen und Angebote, welche sich in Baar und in der Region befinden.
Kontakt: Telefon 041 769 07 30, Barbara Hotz, Leiterin Fachstelle Gesundheit/Alter.

Baar, 6. Juli 2018 Fachstelle Gesundheit/Alter
der Einwohnergemeinde Baar

846503

Inkrafttreten Baulinienplan Südumfahrung Schulhaus Hagendorn

Gemäss Planungs- und Baugesetz des Kantons Zug sind rechtskräftige Beschlüsse von der zuständigen Behörde zur Orientierung der Öffentlichkeit im Amtsblatt zu publizieren.
Mit Entscheid vom 23. Januar 2018 hat der Gemeinderat den Baulinienplan Südumfahrung Schulhaus Hagendorn beschlossen. Der Baulinienplan lag vom 26. Januar bis zum 26. Februar 2018 öffentlich auf. Während der Auflagefrist wurden keine Einwendungen gegen den Baulinienplan erhoben. Die Baudirektion hat den Baulinienplan am 24. April 2018 genehmigt. Gegen diesen Beschluss wurden keine Rechtsmittel ergriffen.
Der Baulinienplan Südumfahrung Schulhaus Hagendorn ist hiermit in Rechtskraft getreten.

Cham, 13. Juli 2018 Planung und Hochbau

847258

Kantonales Referendum

Dem kantonalen Referendum untersteht folgender Erlass, der von den Stimmberechtigten auf den Gemeindekanzleien und der Staatskanzlei eingesehen werden kann.
Kantonsratsbeschluss über die Genehmigung der Kündigung der Vereinbarung über den Ausbau und Betrieb der Interkantonalen Försterschule Maienfeld vom 30. Januar 1992 durch den Kanton Zug - Vorlage Nr. 2819.6 - 15820
Ablauf der Referendumsfrist: 11. September 2018

Zug, 5. Juli 2018 Staatskanzlei des Kantons Zug

847153

Kantonsgericht des Kantons Zug

In Sachen Handelsregisteramt des Kantons Zug, Aabachstrasse 5, Postfach 857, 6301 Zug, Gesuchsteller, gegen FidusCrypt Suisse GmbH, ohne Domizil, 6312 Steinhausen, Gesuchsgegnerin, betreffend Massnahmen gemäss Art. 731b OR (ES 2018 382), liess der Gesuchsteller am 5. Juli 2018 folgende Anträge einreichen:
1. Es seien in Anwendung von Art. 941a OR die für die Behebung des nachfolgend beschriebenen Organisationsmangels erforderlichen Massnahmen zu treffen. Auf diese Massnahme kann nur verzichtet werden, sofern die Gesellschaft während der Dauer dieses Verfahrens den gesetzmässigen Zustand wieder herstellt und gegenüber dem Gericht den Nachweis der entsprechenden Eintragung im Handelsregister erbringt.
2. Eventualantrag: Sollte die Gesellschaft zur Durchführung der angeordneten Massnahmen und zu deren Eintragung in das Handelsregister nicht Hand bieten, so sei die Gesellschaft aufzulösen und es sei, gestützt auf Art. 731b OR, gegebenenfalls ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs anzuordnen.
3. Alles unter Kostenfolgen zulasten der Gesellschaft.
Die Gesuchsgegnerin erhält die Gelegenheit, dazu innert 10 Tagen seit Publikation eine schriftliche Stellungnahme (im Doppel) einzureichen. Diese Frist steht während der Gerichtsferien nicht still (Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO). Unterbleibt eine Stellungnahme innert Frist, gelten Begehren und Tatsachendarstellung des Gesuchstellers als unbestritten. Diese Publikation erfolgt zudem unter der Androhung, dass die Gesuchsgegnerin aufgelöst und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet würde, wenn keine Stellungnahme bzw. Wiederherstellung des rechtsmässigen Zustandes innert Frist erfolgt.

Zug, 13. Juli 2018 Kantonsgericht des Kantons Zug

847109

Kantonsgericht des Kantons Zug

In Sachen Lucio Castro dos Santos, Bruggerstrasse 164b, 5400 Baden, Gesuchsteller, gegen L&B Group AG (vormals Vishi Group AG), letzte bekannte Adresse: Vogelsangstrasse 13, 8307 Effretikon, Gesuchsgegnerin, betreffend Konkurseröffnung in der Betreibung Nr. 212728 des Betreibungsamtes Zug (EK 2018 183), hat der Einzelrichter des Kantonsgerichtes des Kantons Zug am 10. Juli 2018 entschieden:
1. Auf das Konkurseröffnungsgesuch wird zufolge Nichtleistung des Kostenvorschusses nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3. Gegen diesen Entscheid kann binnen 10 Tagen seit der Zustellung schriftlich, begründet und mit bestimmten Anträgen unter Beilage des angefochtenen Entscheides Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zug eingereicht werden. Gerügt werden kann die unrichtige Rechtsanwendung und/oder die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes (Art. 320 ZPO). Die Beschwerdeschrift kann in Papierform (je ein Exemplar für das Gericht und jede Gegenpartei) oder elektronisch, versehen mit einer anerkannten elektronischen Signatur, eingereicht werden (Art. 130 Abs. 1 und 2 ZPO). Im Rechtsöffnungsverfahren gelten gemäss Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO die Bestimmungen über den Stillstand der Fristen («Gerichtsferien») nicht. Hingegen sind die Betreibungsferien zu beachten.
4. Mitteilung an:
- Parteien, an den Gesuchsteller unter Rückgabe der eingereichten Belege, an die Gesuchsgegnerin mittels Publikation im Amtsblatt des Kantons Zug
- Gerichtskasse

Zug, 13. Juli 2018 Kantonsgericht des Kantons Zug
Einzelrichter

847230

Kantonsgericht des Kantons Zug

In Sachen Handelsregisteramt Zug, Aabachstrasse 5, 6301 Zug, Gesuchsteller, gegen DSTV Multimedia Swiss AG, ohne Domizil, 6300 Zug, Gesuchsgegnerin, betreffend Massnahmen gemäss Art. 731b OR (ES 2018 264), hat der Einzelrichter des Kantonsgerichtes des Kantons Zug am 4. Juli 2018 entschieden:
1. Die DSTV Multimedia Swiss AG, ohne Domizil, 6300 Zug, wird aufgelöst und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet.
Datum der Auflösung: 4. Juli 2018, 10.00 Uhr.
2. Die Gerichtskosten betragen
Fr. 800.- Entscheidgebühr
und werden der Gesuchsgegnerin auferlegt.
3. Gegen diesen Entscheid kann innert 10 Tagen seit der Zustellung schriftlich, begründet und mit bestimmten Anträgen unter Beilage des angefochtenen Entscheides Berufung beim Obergericht des Kantons Zug eingereicht werden. Gerügt werden kann die unrichtige Rechtsanwendung und/oder die unrichtige Feststellung des Sachverhaltes (Art. 310 ZPO). Die Berufungsschrift kann in Papierform (je ein Exemplar für das Gericht und jede Gegenpartei) oder elektronisch, versehen mit einer anerkannten elektronischen Signatur, eingereicht werden (Art. 130 Abs. 1 und 2 ZPO).
In summarischen Verfahren gelten gemäss Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO die Bestimmungen über den Stillstand der Fristen («Gerichtsferien») nicht.
4. Mitteilung an:
- Parteien, an die Gesuchsgegnerin mittels Publikation des Dispositivs im Amtsblatt des Kantons Zug
- Konkursamt Zug zum Vollzug (nach Eintritt der Rechtskraft)
- Betreibungsamt Zug (vorab zur Kenntnisnahme und nach Eintritt der Rechtskraft)
- Grundbuch- und Vermessungsamt des Kantons Zug (nach Eintritt der Rechtskraft)
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Zug, 13. Juli 2018 Kantonsgericht des Kantons Zug
Einzelrichter

847022

Kantonsgericht des Kantons Zug

In Sachen Handelsregisteramt des Kantons Zug, Aabachstrasse 5, Postfach 857, 6301 Zug, Gesuchsteller, gegen Eco Panel Group AG, ohne Domizil, 6340 Baar, Gesuchsgegnerin, betreffend Massnahmen gemäss Art. 731b OR (ES 2018 369), liess der Gesuchsteller am 2. Juli 2018 folgende Anträge einreichen:
1. Es seien in Anwendung von Art. 941a OR die für die Behebung des nachfolgend beschriebenen Organisationsmangels erforderlichen Massnahmen zu treffen. Auf diese Massnahme kann nur verzichtet werden, sofern die Gesellschaft während der Dauer dieses Verfahrens den gesetzmässigen Zustand wieder herstellt und gegenüber dem Gericht den Nachweis der entsprechenden Eintragung im Handelsregister erbringt.
2. Eventualantrag: Sollte die Gesellschaft zur Durchführung der angeordneten Massnahmen und zu deren Eintragung in das Handelsregister nicht Hand bieten, so sei die Gesellschaft aufzulösen und es sei, gestützt auf Art. 731b OR, gegebenenfalls ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs anzuordnen.
3. Alles unter Kostenfolgen zulasten der Gesellschaft.
Die Gesuchsgegnerin erhält die Gelegenheit, dazu innert 10 Tagen seit Publikation eine schriftliche Stellungnahme (im Doppel) einzureichen. Diese Frist steht während der Gerichtsferien nicht still (Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO). Unterbleibt eine Stellungnahme innert Frist, gelten Begehren und Tatsachendarstellung des Gesuchstellers als unbestritten. Diese Publikation erfolgt zudem unter der Androhung, dass die Gesuchsgegnerin aufgelöst und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet würde, wenn keine Stellungnahme bzw. Wiederherstellung des rechtsmässigen Zustandes innert Frist erfolgt.

Zug, 13. Juli 2018 Kantonsgericht des Kantons Zug
Einzelrichter

847030

Kantonsgericht des Kantons Zug

In Sachen Handelsregisteramt des Kantons Zug, Aabachstrasse 5, Postfach 857, 6301 Zug, Gesuchsteller, gegen SIMPLICITY GLOBAL GmbH, Baarerstrasse 79, 6301 Zug, Gesuchsgegnerin, betreffend Massnahmen gemäss Art. 731b OR (ES 2018 299), liess der Gesuchsteller am 29. Mai 2018 folgende Anträge einreichen:
1. Es seien in Anwendung von Art. 941a OR die für die Behebung des nachfolgend beschriebenen Organisationsmangels erforderlichen Massnahmen zu treffen. Auf diese Massnahme kann nur verzichtet werden, sofern die Gesellschaft während der Dauer dieses Verfahrens den gesetzmässigen Zustand wieder herstellt und gegenüber dem Gericht den Nachweis der entsprechenden Eintragung im Handelsregister erbringt.
2. Eventualantrag: Sollte die Gesellschaft zur Durchführung der angeordneten Massnahmen und zu deren Eintragung in das Handelsregister nicht Hand bieten, so sei die Gesellschaft aufzulösen und es sei, gestützt auf Art. 731b OR, gegebenenfalls ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs anzuordnen.
3. Alles unter Kostenfolgen zulasten der Gesellschaft.
Die Gesuchsgegnerin erhält die Gelegenheit, dazu innert 10 Tagen seit Publikation eine schriftliche Stellungnahme (im Doppel) einzureichen. Diese Frist steht während der Gerichtsferien nicht still (Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO). Unterbleibt eine Stellungnahme innert Frist, gelten Begehren und Tatsachendarstellung des Gesuchstellers als unbestritten. Diese Publikation erfolgt zudem unter der Androhung, dass die Gesuchsgegnerin aufgelöst und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet würde, wenn keine Stellungnahme bzw. Wiederherstellung des rechtsmässigen Zustandes innert Frist erfolgt.

Zug, 13. Juli 2018 Kantonsgericht des Kantons Zug
Einzelrichter

847171

Kantonsgericht des Kantons Zug

In Sachen Handelsregisteramt des Kantons Zug, Aabachstrasse 5, Postfach 857, 6301 Zug, Gesuchsteller, gegen k4you GmbH, Lindenstrasse 16, 6340 Baar, Gesuchsgegnerin, betreffend Massnahmen gemäss Art. 731b OR (ES 2018 378), liess der Gesuchsteller am 4. Juli 2018 folgende Anträge einreichen:
1. Es seien in Anwendung von Art. 941a OR die für die Behebung des nachfolgend beschriebenen Organisationsmangels erforderlichen Massnahmen zu treffen. Auf diese Massnahme kann nur verzichtet werden, sofern die Gesellschaft während der Dauer dieses Verfahrens den gesetzmässigen Zustand wieder herstellt und gegenüber dem Gericht den Nachweis der entsprechenden Eintragung im Handelsregister erbringt.
2. Eventualantrag: Sollte die Gesellschaft zur Durchführung der angeordneten Massnahmen und zu deren Eintragung in das Handelsregister nicht Hand bieten, so sei die Gesellschaft aufzulösen und es sei, gestützt auf Art. 731b OR, gegebenenfalls ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs anzuordnen.
3. Alles unter Kostenfolgen zulasten der Gesellschaft.
Die Gesuchsgegnerin erhält die Gelegenheit, dazu innert 10 Tagen seit Publikation eine schriftliche Stellungnahme (im Doppel) einzureichen. Diese Frist steht während der Gerichtsferien nicht still (Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO). Unterbleibt eine Stellungnahme innert Frist, gelten Begehren und Tatsachendarstellung des Gesuchstellers als unbestritten. Diese Publikation erfolgt zudem unter der Androhung, dass die Gesuchsgegnerin aufgelöst und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet würde, wenn keine Stellungnahme bzw. Wiederherstellung des rechtsmässigen Zustandes innert Frist erfolgt.

Zug, 13. Juli 2018 Kantonsgericht des Kantons Zug
Einzelrichter

847231

Kantonsgericht des Kantons Zug

In Sachen Handelsregisteramt Zug, Aabachstrasse 5, 6301 Zug, Gesuchsteller, gegen EUREAS Group AG, Seestrasse 5, 6300 Zug, Gesuchsgegnerin, betreffend Massnahmen gemäss Art. 731b OR (ES 2018 281), hat der Einzelrichter des Kantonsgerichtes des Kantons Zug am 11. Juli 2018 entschieden:
1. Die EUREAS Group AG, Seestrasse 5, 6300 Zug, wird aufgelöst und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet.
Datum der Auflösung: 11. Juli 2018, 10.00 Uhr.
2. Die Gerichtskosten betragen
Fr. 800.- Entscheidgebühr
und werden der Gesuchsgegnerin auferlegt.
3. Gegen diesen Entscheid kann innert 10 Tagen seit der Zustellung schriftlich, begründet und mit bestimmten Anträgen unter Beilage des angefochtenen Entscheides Berufung beim Obergericht des Kantons Zug eingereicht werden. Gerügt werden kann die unrichtige Rechtsanwendung und/oder die unrichtige Feststellung des Sachverhaltes (Art. 310 ZPO). Die Berufungsschrift kann in Papierform (je ein Exemplar für das Gericht und jede Gegenpartei) oder elektronisch, versehen mit einer anerkannten elektronischen Signatur, eingereicht werden (Art. 130 Abs. 1 und 2 ZPO).
In summarischen Verfahren gelten gemäss Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO die Bestimmungen über den Stillstand der Fristen («Gerichtsferien») nicht.
4. Mitteilung an:
- Parteien, an die Gesuchsgegnerin mittels Publikation des Dispositivs im Amtsblatt des Kantons Zug
- Konkursamt Zug zum Vollzug (nach Eintritt der Rechtskraft)
- Betreibungsamt Zug (vorab zur Kenntnisnahme und nach Eintritt der Rechtskraft)
- Grundbuch- und Vermessungsamt des Kantons Zug (nach Eintritt der Rechtskraft)
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Zug , 13. Juli 2018
Kantonsgericht des Kantons Zug
Einzelrichter

847232