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Kantonale Mitteilungen / Gerichtliche Bekanntmachungen

Aufsichtskommission über die Rechtsanwälte

Mit Beschluss der Aufsichtskommission über die Rechtsanwälte vom 28. März 2018 wurde RA lic.iur. Andreas Rohrer, Zug, die Beurkundungsbefugnis dauernd entzogen.

Zug, 8. Mai 2018 Aufsichtskommission über die Rechtsanwälte
Der Sekretär

844017

Gerichtliches Verbot

Gemeinde Zug

Unbefugten ist das Parkieren von Fahrzeugen aller Art auf der Liegenschaft GB Zug GS 3206 (im Grundbuch als «Quartier Rosenberg» bzw. «Im Rötel 20a-h» bezeichnet) untersagt. Befugte sind Bewohner und Besucher der Liegenschaft «Im Rötel 20, 6300 Zug». Zuwiderhandlung wird auf Antrag mit Busse bis Fr. 2000.- bestraft.
Wer das Verbot nicht anerkennen will, hat binnen 30 Tagen seit dessen Publikation und Anbringung auf der Liegenschaft beim Kantonsgericht Zug, Aabachstrasse 3, 6300 Zug, Einsprache zu erheben. Die Einsprache bedarf keiner Begründung. Sie macht das Verbot gegenüber der einsprechenden Person unwirksam (Art. 260 ZPO).

Zug, 11. Mai 2018 Kantonsgericht Zug
Einzelrichter

843821

Kantonsgericht des Kantons Zug

In Sachen Irena Trimceska, geb. 8. Juli 1981, mazedonische Staatsangehörige, wohnhaft in 6313 Menzingen, Luegetenstrasse 13, vertreten durch RA MLaw Michèle Binggeli, Advolaw GmbH, Rankhofstrasse 30, 6006 Luzern, Klägerin, gegen Nenad Stojanovic, geb. 18. Januar 1971, serbischer Staatsangehöriger, wohnhaft in 1600 Leskovac, Serbien, Selo Nomanica b.b., Beklagter, betreffend Ehescheidung (A1 2017 77), hat das Kantonsgericht des Kantons Zug, 1. Abteilung, in seiner Sitzung vom 2. Mai 2018 entschieden:
1. Die von den Parteien am 27. März 2013 vor dem Zivilstandsamt Baar ZG geschlossene Ehe wird geschieden.
2. Jeder Partei wird zu Eigentum zugewiesen, was sich derzeit in ihrem Besitz befindet oder auf ihren Namen lautet, und es wird festgestellt, dass die Parteien ehe- und güterrechtlich auseinandergesetzt sind.
3. Auf einen Ausgleich der während der Ehe angesparten Guthaben der beruflichen Vorsorge wird verzichtet und es wird festgestellt, dass die Parteien vorsorgerechtlich auseinandergesetzt sind.
4. Die Gerichtskosten werden wie folgt festgesetzt:
Fr. 1500.-Entscheidgebühr
Fr. 1191.-Kosten für die Übersetzung
Fr. 2691.-Total
Die Gerichtskosten werden dem Beklagten auferlegt.
5. Der Beklagte hat der Klägerin eine Parteientschädigung von Fr. 2830.15 (MwSt. inbegriffen) zu bezahlen.
Für den Fall der Uneinbringlichkeit der Parteientschädigung wird RA MLaw Michèle Binggeli mit Fr. 2830.15 (Honorar 2017 Fr. 1485.-, Auslagen Fr. 66.65, 8% Mehrwertsteuer Fr. 124.15 sowie Honorar 2018 Fr. 1026.65, Auslagen Fr. 45.-, 7,7% Mehrwertsteuer Fr. 82.50) aus der Gerichtskasse entschädigt. Im Umfang der Zahlung geht die Entschädigungsforderung auf den Kanton Zug über. Soweit die Entschädigung aus der Gerichtskasse nicht vom Beklagten erhältlich gemacht werden kann, ist die Klägerin zur Nachzahlung verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist.
6.1 Die Parteien können binnen 10 Tagen seit der Eröffnung dieses Entscheids beim Kantonsgericht Zug eine schriftliche Begründung verlangen. Wird keine Begründung verlangt, so gilt dies als Verzicht auf die Anfechtung des Entscheids mit Berufung (Art. 239 Abs. 2 ZPO).
6.2 Wird eine schriftliche Begründung verlangt, wird die Entscheidgebühr auf Fr. 2500.- festgesetzt, unter entsprechender Anpassung der Kostenregelung gemäss Entscheid Ziff. 4.
7. Mitteilung an:
- Parteien, an den Beklagten mittels Publikation im Amtsblatt des Kantons Zug
- Gerichtskasse (nach unbenutztem Ablauf der Frist gemäss Ziff. 6.1)
sowie nach Eintritt der Rechtskraft auszugsweise an:
- Direktion des Innern, Sonderzivilstandsamt Zug, Postfach 146, 6301 Zug
- Amt für Migration, Postfach 857, 6301 Zug

Zug, 11. Mai 2018 Kantonsgericht des Kantons Zug
1. Abteilung

843758

Kantonsgericht des Kantons Zug

In Sachen Handelsregisteramt des Kantons Zug, Aabachstrasse 5, Postfach 857, 6301 Zug, Gesuchsteller, gegen our treasury ag, c/o CH-1 OBC Investment AG, Bösch 73, 6331 Hünenberg, Gesuchsgegnerin, betreffend Massnahmen gemäss Art. 731b OR (ES 2018 202), liess der Gesuchsteller am 13. April 2018 folgende Anträge einreichen:
1. Es seien in Anwendung von Art. 941a OR die für die Behebung des nachfolgend beschriebenen Organisationsmangels erforderlichen Massnahmen zu treffen. Auf diese Massnahme kann nur verzichtet werden, sofern die Gesellschaft während der Dauer dieses Verfahrens den gesetzmässigen Zustand wieder herstellt und gegenüber dem Gericht den Nachweis der entsprechenden Eintragung im Handelsregister erbringt.
2. Eventualantrag: Sollte die Gesellschaft zur Durchführung der angeordneten Massnahmen und zu deren Eintragung in das Handelsregister nicht Hand bieten, so sei die Gesellschaft aufzulösen und es sei, gestützt auf Art. 731b OR, gegebenenfalls ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs anzuordnen.
3. Alles unter Kostenfolgen zulasten der Gesellschaft.
Die Gesuchsgegnerin erhält die Gelegenheit, dazu innert 10 Tagen seit Publikation eine schriftliche Stellungnahme (im Doppel) einzureichen. Diese Frist steht während der Gerichtsferien nicht still (Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO). Unterbleibt eine Stellungnahme innert Frist, gelten Begehren und Tatsachendarstellung des Gesuchstellers als unbestritten. Diese Publikation erfolgt zudem unter der Androhung, dass die Gesuchsgegnerin aufgelöst und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet würde, wenn keine Stellungnahme bzw. Wiederherstellung des rechtsmässigen Zustandes innert Frist erfolgt.

Zug, 11. Mai 2018 Kantonsgericht des Kantons Zug

843839

Kantonsgericht des Kantons Zug

In Sachen Handelsregisteramt des Kantons Zug, Aabachstrasse 5, Postfach 857, 6301 Zug, Gesuchsteller, gegen Cosmos Holding AG in Liquidation, ohne Domizil, 6300 Zug, Gesuchsgegnerin, betreffend Massnahmen gemäss Art. 731b OR (ES 2018 174), liess der Gesuchsteller am 5. April 2018 folgende Anträge einreichen:
1. Es seien in Anwendung von Art. 941a OR die für die Behebung des nachfolgend beschriebenen Organisationsmangels erforderlichen Massnahmen zu treffen. Auf diese Massnahme kann nur verzichtet werden, sofern die Gesellschaft während der Dauer dieses Verfahrens den gesetzmässigen Zustand wieder herstellt und gegenüber dem Gericht den Nachweis der entsprechenden Eintragung im Handelsregister erbringt.
2. Eventualantrag: Sollte die Gesellschaft zur Durchführung der angeordneten Massnahmen und zu deren Eintragung in das Handelsregister nicht Hand bieten, so sei die Gesellschaft aufzulösen und es sei, gestützt auf Art. 731b OR, gegebenenfalls ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs anzuordnen.
3. Alles unter Kostenfolgen zulasten der Gesellschaft.
Die Gesuchsgegnerin erhält die Gelegenheit, dazu innert 10 Tagen seit Publikation eine schriftliche Stellungnahme (im Doppel) einzureichen. Diese Frist steht während der Gerichtsferien nicht still (Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO). Unterbleibt eine Stellungnahme innert Frist, gelten Begehren und Tatsachendarstellung des Gesuchstellers als unbestritten. Diese Publikation erfolgt zudem unter der Androhung, dass die Gesuchsgegnerin aufgelöst und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet würde, wenn keine Stellungnahme bzw. Wiederherstellung des rechtsmässigen Zustandes innert Frist erfolgt.

Zug, 11. Mai 2018 Kantonsgericht des Kantons Zug
Einzelrichter

843987

Kantonsgericht des Kantons Zug

In Sachen Handelsregisteramt des Kantons Zug, Aabachstrasse 5, Postfach 857, 6301 Zug, Gesuchsteller, gegen Hexim AG in Liquidation, ohne Domizil, 6300 Zug, Gesuchsgegnerin, betreffend Massnahmen gemäss Art. 731b OR (ES 2018 175), liess der Gesuchsteller am 5. April 2018 folgende Anträge einreichen:
1. Es seien in Anwendung von Art. 941a OR die für die Behebung des nachfolgend beschriebenen Organisationsmangels erforderlichen Massnahmen zu treffen. Auf diese Massnahme kann nur verzichtet werden, sofern die Gesellschaft während der Dauer dieses Verfahrens den gesetzmässigen Zustand wieder herstellt und gegenüber dem Gericht den Nachweis der entsprechenden Eintragung im Handelsregister erbringt.
2. Eventualantrag: Sollte die Gesellschaft zur Durchführung der angeordneten Massnahmen und zu deren Eintragung in das Handelsregister nicht Hand bieten, so sei die Gesellschaft aufzulösen und es sei, gestützt auf Art. 731b OR, gegebenenfalls ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs anzuordnen.
3. Alles unter Kostenfolgen zulasten der Gesellschaft.
Die Gesuchsgegnerin erhält die Gelegenheit, dazu innert 10 Tagen seit Publikation eine schriftliche Stellungnahme (im Doppel) einzureichen. Diese Frist steht während der Gerichtsferien nicht still (Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO). Unterbleibt eine Stellungnahme innert Frist, gelten Begehren und Tatsachendarstellung des Gesuchstellers als unbestritten. Diese Publikation erfolgt zudem unter der Androhung, dass die Gesuchsgegnerin aufgelöst und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet würde, wenn keine Stellungnahme bzw. Wiederherstellung des rechtsmässigen Zustandes innert Frist erfolgt.

Zug, 11. Mai 2018 Kantonsgericht des Kantons Zug
Einzelrichter

843988

Kantonsgericht des Kantons Zug

In Sachen Handelsregisteramt Zug, Aabachstrasse 5, 6301 Zug, Gesuchsteller, gegen Widder Bar GmbH, Landsgemeindeplatz 12, 6300 Zug, Gesuchsgegnerin, betreffend Massnahmen gemäss Art. 731b OR (ES 2018 173), hat der Einzelrichter des Kantonsgerichtes des Kantons Zug am 2. Mai 2018 entschieden:
1. Die Widder Bar GmbH, Landsgemeindeplatz 12, 6300 Zug, wird aufgelöst und ihre Liquidation nach den Vorschriften über den Konkurs angeordnet.
Datum der Auflösung: 2. Mai 2018, 10.00 Uhr.
2. Die Gerichtskosten betragen
Fr. 800.- Entscheidgebühr
und werden der Gesuchsgegnerin auferlegt.
3. Gegen diesen Entscheid kann innert 10 Tagen seit der Zustellung schriftlich, begründet und mit bestimmten Anträgen unter Beilage des angefochtenen Entscheides Berufung beim Obergericht des Kantons Zug eingereicht werden. Gerügt werden kann die unrichtige Rechtsanwendung und/oder die unrichtige Feststellung des Sachverhaltes (Art. 310 ZPO). Die Berufungsschrift kann in Papierform (je ein Exemplar für das Gericht und jede Gegenpartei) oder elektronisch, versehen mit einer anerkannten elektronischen Signatur, eingereicht werden (Art. 130 Abs. 1 und 2 ZPO).
In summarischen Verfahren gelten gemäss Art. 145 Abs. 2 lit. b ZPO die Bestimmungen über den Stillstand der Fristen («Gerichtsferien») nicht.
4. Mitteilung an:
- Parteien, an die Gesuchsgegnerin mittels Publikation des Dispositivs im Amtsblatt des Kantons Zug
- Konkursamt Zug zum Vollzug (nach Eintritt der Rechtskraft)
- Betreibungsamt Zug (vorab zur Kenntnisnahme und nach Eintritt der Rechtskraft)
- Grundbuch- und Vermessungsamt des Kantons Zug (nach Eintritt der Rechtskraft)
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Zug, 11. Mai 2018 Kantonsgericht des Kantons Zug
Einzelrichter

843755

Kraftloserklärung

Art. 19 ZPO i.V.m. Art. 29 Abs. 4 ZPO bzw. Art. 43 Abs. 2 ZPO, Art. 249 lit. d Ziff. 10 ZPO (Art. 865 ZGB) bzw. Art. 250 lit. d Ziff. 1 ZPO (Art. 971 ff. OR)
Nach erfolglosem Aufruf ist folgender Titel kraftlos erklärt worden (ES 2017 513):
Inhaber-Papier-Schuldbrief ID.1000/015359 über Fr. 150000.-, im 1. Rang, 9% Maximalzins, errichtet am 22. Mai 1991, lastend auf der Liegenschaft GB Hünenberg GS Nr. 6546 (Eigentümer der Liegenschaft: Wolfgang und Rosa Maria Nieland, Baar).

Zug, 11. Mai 2018 Kantonsgericht des Kantons Zug
Einzelrichter

843952

Kraftloserklärung

Art. 19 ZPO i.V.m. Art. 43 Abs. 1 ZPO, Art. 249 lit. d Ziff. 10 ZPO (Art. 865 ZGB) bzw. Art. 250 lit. d Ziff. 1 ZPO (Art. 971 ff. OR)
Nach erfolglosem Aufruf sind folgende Titel kraftlos erklärt worden (ES 2017 515):
Aktienzertifikate der Keller Technologies Holding AG mit Sitz in Zug:
- Nr. 1 über 50 Inhaberaktien Nr. 1 bis Nr. 50 im Nennwert von je Fr. 1000.-
- Nr. 2 über 50 Inhaberaktien Nr. 51 bis 100 im Nennwert von je Fr. 1000.-

Zug, 11. Mai 2018 Kantonsgericht des Kantons Zug
Einzelrichter

843963

Verschiedenes

Verhandlung vom 25. Juni 2018 betreffend Bewilligung der definitiven Nachlassstundung

Schuldnerin: Monetas AG, Unter Altstadt 29, 6300 Zug, CHE-335.879.932
Bemerkungen: Die Befragung und Verhandlung nach Art. 294 Abs. 2 SchKG im Verfahren EN 2018 2 in Sachen Monetas AG betreffend Nachlassstundung findet am Montag, 25. Juni 2018, 9.00 Uhr, in Zug, Gerichtsgebäude, Aabachstrasse 3, Büro Nr. 218, 2. Stock, statt. Ein Personalausweis mit Foto ist zur Verhandlung mitzubringen.

Zug, 11. Mai 2018 Kantonsgericht Zug

843903