Einwohnergemeinden / Baar

Öffentliche Auflage

Endgestaltung des ehemaligen Kiesabbaugebiets «Kreuzhügel», Gemeinden Baar und Neuheim
Öffentliche Auflage des Gesuchs um Anpassung der Endgestaltung
Information und Mitwirkung der Bevölkerung; Einsprachegelegenheit
Im Gebiet Kreuzhügel, an der Grenze zwischen den Gemeinden Baar und Neuheim ist ab den 1960er-Jahren Kies abgebaut worden. Nach Abschluss der Rohstoffgewinnung hat die Baudirektion der Risi AG am 29. Juni 2004 eine Bewilligung für die Auffüllung und Rekultivierung der Grube erteilt und den von der Gesuchstellerin ausgearbeiteten Endgestaltungsplan für verbindlich erklärt. Die Rekultivierung ist weit fortgeschritten und wird in ca. drei bis vier Jahren abgeschlossen sein. Die Risi AG ersucht nun im Hinblick darauf um gewisse Anpassungen am Endgestaltungsplan. Der eingereichte Plan stellt einerseits eine Konkretisierung des bisher eher rudimentär gehaltenen Planes dar. Mit der Anpassung soll das Angebot an Feuchtstandorten optimiert und bestehende wertvolle Lebensräume geschützt werden. Schliesslich soll er auch den Bedürfnissen der Grundeigentümer und Bewirtschafter an eine zweckmässige landwirtschaftliche Nutzung besser gerecht werden.
Gestützt auf die einschlägigen Vorschriften wird die Auflage wie folgt durchgeführt:
Auflagezeit: 5. bis zum 24. April 2019 während der Bürozeiten
Auflageorte:
Gemeindeverwaltung Baar, Rathausstrasse 6, Baar
Gemeindeverwaltung Neuheim, Dorfplatz 5, Neuheim
Sekretariat des Amtes für Raum und Verkehr des Kantons Zug, Verwaltungsgebäude 1 an der Aa, Aabachstrasse 5, Zug (3.OG)
Auskünfte: Reto Spiess, Amt für Raum und Verkehr des Kantons Zug, Tel. 041 728 54 84
Während der Auflagefrist kann sich jedermann zum Vorhaben äussern und so die Gelegenheit zur Mitwirkung wahrnehmen.
Wer durch das Vorhaben selbst berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse am Ausgang des Verfahrens hat, kann während der Auflagefrist schriftlich Einsprache erheben. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten und ist in zweifacher Ausfertigung an die Baudirektion des Kantons Zug, Postfach, 6301 Zug, zu senden.

Zug, 5. April 2019 Amt für Raum und Verkehr
René Hutter, Kantonsplaner

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