Kantonale Mitteilungen / Baudirektion

Naturschutz: Kantonale Naturschutzgebiete Choller/Sumpf


Öffentliche Auflage des revidierten Schutzplans (Entwurf vom 7. Juni 2017),


Gemeinden Zug und Cham

Die Kantonalen Naturschutzgebiete Choller/Sumpf sind ein Flachmoor von nationaler Bedeutung und gleichzeitig ein beliebtes Naherholungsgebiet. 1982 wurde der erste Schutzplan Choller/Sumpf erlassen und letztmals 2006 angepasst. Mit dem revidierten Schutzplan Choller/Sumpf (Entwurf vom 7. Juni 2017) liegt nun ein in allen wesentlichen Belangen bereinigter und aktualisierter Schutzplan vor, der für die kommenden Jahre den Erhalt des wertvollen Flachmoors und ein verträgliches Nebeneinander von Naturschutz und Erholungsnutzung sicherstellt. Da es sich um eine Anpassung der kantonalen Nutzungszone handelt, hat das Amt für Raumplanung einen Bericht nach Art. 47 RPV erarbeitet.
Gestützt auf § 21 des Gesetzes über den Natur- und Landschaftsschutz vom 1. Juli 1993 (GNL; BGS 432.1) liegt der Entwurf des revidierten Schutzplans für die Naturschutzgebiete Choller/Sumpf während 30 Tagen vom 23. Juni 2017 bis zum 23. Juli 2017 beim Baudepartement der Stadt Zug, St.-Oswalds-Gasse 20 (am Auskunftsschalter), bei der Einwohnergemeinde Cham, Abteilung Planung und Hochbau, Dorfplatz 6 sowie im Amt für Raumplanung, Aabachstrasse 5, 6300 Zug, öffentlich auf.
Personen, welche durch die beabsichtigten Schutzmassnahmen betroffen sind und ein schutzwürdiges Interesse an deren Unterlassung oder Änderung haben, können gemäss § 23 GNL innert der Auflagefrist schriftlich Einsprache beim Regierungsrat erheben. Die Einsprache hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten und ist im Doppel bei der Baudirektion des Kantons Zug, Aabachstrasse 5, Postfach 857, 6301 Zug, einzureichen.
Den Einsprachen kommt gemäss § 23 GNL keine aufschiebende Wirkung zu.

Zug, 23. Juni 2017 Baudirektion des Kantons Zug
Urs Hürlimann, Regierungsrat

    826506

    Wiederauffüllung des ehemaligen Kiesabbaugebiets «Kreuzhügel»

    Gemeinden Baar/Neuheim
    Verlängerung von kantonaler Nutzungszone und Rekultivierungsbewilligung
    Öffentliche Auflage des Gesuches, Information und Mitwirkung der Bevölkerung;
    Einsprachegelegenheit

    Die Risi AG benötigt für die Wiederauffüllung und Rekultivierung des ehemaligen Kiesabbaugebiets «Kreuzhügel», Gemeinden Baar und Neuheim, mehr Zeit als geplant. Die Gesuchstellerin hat mit Schreiben vom 11. April 2017 um Verlängerung der bis zum Ende des Jahres 2018 befristeten Bewilligung für die Rekultivierung bis zum 31. Dezember 2022 ersucht. Da diese Befristung auch in den Bestimmungen der kantonalen Nutzungszone verankert ist, bedarf es auch da einer Anpassung. Grund für die Verzögerung ist, dass die Materialanforderungen für die Wiederauffüllung sehr hoch sind, so dass im Bewilligungszeitraum zu wenig standfestes Aushubmaterial zur Verfügung stand. Die Baudirektion legt das Gesuch der Risi AG sowie die bewilligten Akten öffentlich auf.
    Gestützt auf die einschlägigen Vorschriften wird die Auflage wie folgt durchgeführt:
    Auflagezeit: 23. Juni bis zum 12. Juli 2017 während der Bürozeiten
    Auflageorte: Gemeindeverwaltung Baar, Rathausstrasse 6, Baar
    Gemeindeverwaltung Neuheim, Dorfplatz 5, Neuheim
    Sekretariat des Amtes für Raumplanung des Kantons Zug, Verwaltungsgebäude 1, an der Aa, Aabachstrasse 5, Zug (3. OG)
    Auskünfte: Reto Spiess, Amt für Raumplanung des Kantons Zug, Telefon 041 728 54 84
    Während der Auflagefrist kann sich jedermann zum Vorhaben äussern und so die Gelegenheit zur Mitwirkung wahrnehmen.
    Wer durch das Vorhaben selbst berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse am Ausgang des Verfahrens hat, kann während der Auflagefrist schriftlich Einsprache erheben. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten und ist in zweifacher Ausfertigung an die Baudirektion des Kantons Zug, Postfach, 6301 Zug, zu senden.

    Zug, 23. Juni 2017 Amt für Raumplanung Zug

      826584

      Öffentliche Auflage

      eines Bewilligungsgesuchs für Grundwassernutzung

      Folgendes Projekt zur Grundwassernutzung ist gemäss § 37 des Gesetzes über die Gewässer vom 25. November 1999 während 20 Tagen vom 23. Juni und 13. Juli 2017 bei der Einwohnergemeinde Oberägeri, Abteilung Bau und Sicherheit, öffentlich aufgelegt:

      Gesuchstellerin: Hansruedi Henggeler, Bachweg 23b, 6315 Oberägeri
      Gegenstand des Gesuches: Nutzung von Grundwasser aus dem aus dem Grundwasservorkommen Delta von Oberägeri für den Betrieb einer Wärmepumpe auf GS 296, Feldweg 5, 6315 Oberägeri

      Wer in seiner Rechtsstellung betroffen ist, kann während der Planauflage wegen Verletzung öffentlicher oder privater Interessen Einsprache gegen die Bewilligungserteilung erheben. Allfällige Einsprachen sind mit einem Antrag zu versehen und zu begründen und beim Amt für Umweltschutz, Aabachstrasse 5, Postfach, 6301 Zug, einzureichen.

      Zug, 23. Juni 2017 Amt für Umweltschutz
      Rainer Kistler, Amtsleiter

        826603

        Öffentliche Auflage

        des überarbeiteten Schutzzonenplans und -reglements für die Grundwasserschutzzone Hagenbuch der Wasserversorgung Ulrich und Gisler in der Gemeinde Neuheim

        Die Quellfassung Hagenbuch versorgt verschiedene Gebäude in der Gemeinde Neuheim mit Trinkwasser. Nach Art. 20 Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer vom 24. Januar 1991 haben die Inhaber von Grundwasser- und Quellfassungen im öffentlichen Interesse Schutzzonen zu errichten. Die Wasserversorgung Ulrich und Gisler hat den bestehenden Schutzzonenplan und das Schutzzonenreglement aktualisiert. Diese Unterlagen werden während 20 Tagen, d.h. vom 16. Juni bis zum 5. Juli 2017, auf der Gemeindekanzlei Neuheim öffentlich aufgelegt.
        Wer in seiner Rechtsstellung betroffen ist, kann während der Planauflage gegen die Anpassung des Schutzzonenplans sowie gegen das überarbeitete Schutzzonenreglement beim Amt für Umweltschutz, Aabachstrasse 5, Postfach, 6301 Zug, schriftlich Einsprache erheben. Einsprachen sind mit einem Antrag zu versehen und zu begründen.

        Zug, 16. Juni 2017 Amt für Umweltschutz
        Rainer Kistler, Amtsleiter

          826237