Kantonale Mitteilungen / Direktion des Innern

Forstwesen

«Panoramaweg», Gemeinde Walchwil

Auflage des Rodungsgesuchs

Die Gemeinde Walchwil plant den Bau des Fussweges «Panoramaweg» zur Verbindung der Quartiere der Ortschaft unterhalb der SBB-Linie. Dieser Weg soll bei einer generellen Breite von 1,20 Metern zuzüglich berg- und talseitigen Stützmauern und zwei verbreiterten Ausweichgelegenheiten über eine Strecke von rund 100 Metern zwischen den Koordinaten 2681270/1217740 und 2681265/1217635 durch den «Büelwald» führen. Für die geplante Ausgestaltung des Weges muss in diesem Abschnitt Wald (GS Nr. 151, Gemeinde Walchwil) sowohl definitiv als auch temporär gerodet werden.
Die definitive Rodungsfläche beträgt rund 285 Quadratmeter. Die entsprechende Kompensation der Fläche in Form einer Ersatzaufforstung soll ebenfalls auf GS Nr. 151 im Gebiet Suren unterhalb der Oberdorfstrasse an den dortigen Wald angeschlossen werden. Die Wiederaufforstung der temporären Rodungsfläche von rund 595 Quadratmetern erfolgt nach Abschluss der Bauarbeiten an Ort und Stelle.
Die Rodungsgesuchsunterlagen sind gleichzeitig mit dem Baugesuch von Freitag, 16. August bis und mit Mittwoch, 4. September 2019 während den ordentlichen Büroöffnungszeiten bei der Gemeindeverwaltung, Abteilung Bau/Planung, Dorfstrasse 23, 6318 Walchwil (8.00-12.00, 14.00-17.00, montags bis 18.00 Uhr) und beim Amt für Wald und Wild, Ägeristrasse 56, 6300 Zug (8.00-11.45, 14.00-17.00 Uhr), aufgelegt.
Während der Auflagefrist können Betroffene, die beschwerdeberechtigten Vereinigungen für Natur- und Heimatschutz sowie die örtlich betroffene Einwohnergemeinde gemäss § 3 Abs. 2 des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über den Wald vom 17. Dezember 1998 (EG Waldgesetz; BGS 931.1) gegen das Rodungsvorhaben Einsprache erheben.
Allfällige Einsprachen gegen das Rodungsgesuch sind beim Amt für Wald und Wild, Ägeristrasse 56, Postfach, 6301 Zug, innert der Auflagefrist schriftlich einzureichen. Die Einsprachen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten.

Zug, 16. August 2019 Amt für Wald und Wild

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Ombudsstelle Kanton Zug

Vermittlung in Konfliktsituationen mit Behörden

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Ombudsstelle Kanton Zug: Bernadette Zürcher, Ombudsfrau, Alpenstrasse 14, 6300 Zug
Telefon 041 711 71 45, E-Mail: ombudsstelle@zug.ch, www.ombudsstelle-zug.ch.

Ombudsstelle Kanton Zug

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Verzeichnis der Urkundspersonen

Die Direktion des Innern hat am 7. Juni 2019, gestützt auf den Beschluss des Gemeinderates von Unterägeri vom 27. März 2019, Ursula Staubli Müller, geb. 7. August 1990, Gemeindeschreiber-Stellvertreterin von Unterägeri (für den Bereich des Beurkundungswesens), die Befugnis zur öffentlichen Beurkundung gemäss § 5 Abs. 1 i.V.m. § 4 Abs. 1 des Gesetzes über die öffentliche Beurkundung und die Beglaubigung in Zivilsachen vom 3. Juni 1946 (Beurkundungsgesetz) erteilt. Die Beurkundungsbefugnis beginnt am 1. September 2019.

Zug, 16. August 2019 Direktion des Innern des Kantons Zug
Andreas Hostettler, Regierungsrat

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