Kantonale Mitteilungen / Direktion des Innern

Fischereiwesen

Erneuerung Kolkschutz Stauwehr 3, Lorzentobel, Baar
Auflage der fischereirechtlichen Bewilligung

Das Amt für Wald und Wild legt den Entwurf der fischereirechtlichen Bewilligung (gem. Art. 8 des Bundesgesetzes über die Fischerei vom 21. Juni 1991; SR 923.0) für das Projekt Erneuerung Kolkschutz Stauwehr 3, Lorzentobel, Baar, der WWZ Energie AG öffentlich auf.
Mit den Starkwetterereignissen in den letzten Jahren wurde das bestehende Steinbett unter der Überfallkante der Wehranlage 3 der WWZ Energie AG losgelöst und weggeschwemmt sowie die darunterliegende Gesteinsschicht ausgekolkt. Zur Werterhaltung der Anlage plant die WWZ Energie AG die Erneuerung des Kolkschutzes.
Die Projektunterlagen sowie der Entwurf der fischereirechtlichen Bewilligung liegen während 20 Tagen, d.h. 24. März bis zum 12. April 2017 beim Amt für Wald und Wild des Kantons Zug, Ägeristrasse 56, Sekretariat im 2. Stock, 6301 Zug, öffentlich auf.
Während der Auflagefrist können Personen, deren Rechte oder Pflichten vom Projekt berührt sind und andere Personen, Organisationen oder Behörden, denen ein Rechtsmittel gegen den Entscheid zusteht, beim Amt für Wald und Wild, Ägeristrasse 56, Postfach 824, 6301 Zug, schriftlich Einsprache erheben. Die Einsprache muss eine Begründung und einen Antrag enthalten.

Zug, 24. März 2017 Amt für Wald und Wild

    821194

    Fischereiwesen

    Bewilligungspflicht für Fisch- und Krebsbesatz in öffentliche und private Gewässer

    Bezüglich des Einsatzes von Besatzfischen und -krebsen (Fischbesatz) müssen verschiedene Rahmenbedingungen der Fischerei- und der Tierschutzgesetzgebung sowie der Freisetzungsverordnung berücksichtigt werden. Als Einsetzen gilt jedes Einbringen von Fischen und Krebsen in natürliche oder künstliche, öffentliche und private Gewässer.
    Nach § 9a der Verordnung über die Fischerei vom 12. Dezember 1995 (BGS 933.211) besteht für alle Fisch- und Krebsbesätze eine Bewilligungspflicht. Diese gilt für öffentliche und private Gewässer. Bewilligungsgesuche oder Fragen zu diesem Thema richten Sie bitte an das Amt für Wald und Wild. Das Gesuchsformular ist als Download unter
    www.zg.ch/afw unter dem Thema Fischerei Erbrütung und Besatz abrufbar.

    Zug, 24. März 2017 Amt für Wald und Wild

      820106

      Forstwesen

      Kiesabbau Äbnetwald, Gemeinde Cham
      Auflage des Rodungsgesuchs

      Die Risi AG beabsichtigt, das Abbaugebiet Äbnetwald, Gemeinde Cham, um die Etappe 2c3 zu erweitern. Mit der Erweiterung sollen ca. 280000 m3 Kies abgebaut werden. Dazu muss teilweise Wald (GS Nr. 799, Gemeinde Cham) temporär gerodet werden. Nach dem Kiesabbau wird rekultiviert und aufgeforstet.
      Das Abbaugebiet Äbnetwald ist im kantonalen Richtplan festgesetzt und sichert die kurzfristige Kiesgewinnung. Die Rohstoffsicherung ist von übergeordnetem öffentlichem Interesse. Die Rodung von temporär 9340 m² soll bei Schwerpunkt-Koordinate 677113/229765 bewilligt werden. Die Wiederaufforstung erfolgt auf der temporären Rodungsfläche.
      Die Akten des Rodungsgesuches sind vom Freitag, 24. März bis zum 25. April 2017, während den Büroöffnungszeiten (Mo bis Fr 8.00-11.45 Uhr, 14.00-17.00 Uhr, montags bis 18.00 Uhr) beim Amt für Wald und Wild, Ägeristrasse 56, aufgelegt.
      Während der Auflagefrist können Betroffene, die beschwerdeberechtigten Vereinigungen für Natur- und Heimatschutz sowie die örtlich betroffenen Einwohnergemeinden nach § 3 Abs. 2 des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über den Wald (BGS 931.1) gegen die Rodungsvorhaben Einsprache erheben.
      Allfällige Einsprachen gegen das Rodungsgesuch sind beim Amt für Wald und Wild, Ägeristrasse 56, Postfach 824, 6301 Zug, innert der Auflagefrist schriftlich einzureichen. Die Einsprachen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten.

      Zug, 24. März 2017 Amt für Wald und Wild

        821276

        Forstwesen

        Verbot der Ablagerung von Schnittgut, Grün- und anderen Abfällen im Wald

        Der Wald ist weder ein Komposthaufen noch eine Abfalldeponie
        - Abfälle jeglicher Art sind über Sammelstellen oder Grün- und Kehrichtabfuhr zu entsorgen.
        - Verwilderte Gartenpflanzen beeinträchtigen die Vegetation in unseren Wäldern.
        - Im Wald sind Ablagerungen und wilde Deponien von Abfällen jeglicher Art verboten.
        - Auch Obstbaumschnitte, Grün- und Gartenabfälle, Kompost, Rasenschnitt, Wurzelstöcke, verregnetes Heu, Schnittholz etc. sind fachgerecht und ausserhalb des Waldes zu entsorgen.
        Wer illegal Grün- und andere Abfälle jeglicher Art im Wald entsorgt, macht sich gemäss Art. 16 des Bundesgesetzes über den Wald (SR 921.0) strafbar und muss mit einer Anzeige von Grundeigentümer/in oder Amt für Wald und Wild rechnen.

        Zug, 17. März 2017 Amt für Wald und Wild

          820639

          Forstwesen

          Wiederaufbau der Waldhütte Urzlenboden, Gemeinde Unterägeri
          Auflage des Baugesuchs

          Die Korporation Unterägeri plant den Ersatzneubau der Waldhütte Urzlenboden, GS 1550, Unterägeri. Gemäss Art. 13a und Art. 14 Abs. 1 der Verordnung über den Wald (SR 921.01) ist eine forstliche Baubewilligung erforderlich.
          Die Waldhütte ist am 23./24. April 2016 abgebrannt. Sie soll neu erstellt werden, da kein bestehender Bauteil zum Wiederaufbau verwendet werden kann. Die Waldhütte liegt an der Hauptachse des Wanderweges zwischen Schönalphütte und dem Wildspitz. Zusätzlich liegt die Waldhütte in einem grossen Waldkomplex der Korporation Unterägeri. Somit dient die geplante Waldhütte den Erholungssuchenden und der Waldbewirtschaftung.
          Die Akten des Baugesuches sind von Freitag, 17. März bis und mit Mittwoch, 5. April 2017, während den ordentlichen Büroöffnungszeiten (Mo und Do, 9.00-11.45 Uhr und 14.00- 18.00 Uhr, Di, Mi, Fr, 8.00-11.45 Uhr und 14.00-17.00 Uhr in der Abteilung Bau und Unterhalt, Seestrasse 2, 6314 Unterägeri und beim Amt für Wald und Wild, Ägeristrasse 56, Postfach 824, 6301 Zug aufgelegt.
          Während der Auflagefrist können Betroffene, die vom Baugesuch besonders berührt sind und die ein schutzwürdiges Interesse am Ausgang des Verfahrens haben nach § 45 des Planungs- und Baugesetzes (BGS 721.11) gegen das Baugesuch Einsprache erheben.
          Allfällige Einsprachen gegen das Baugesuch sind beim Amt für Wald und Wild, Ägeristrasse 56, Postfach 824, 6301 Zug, innert der Auflagefrist schriftlich einzureichen. Die Einsprachen müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten.

          Zug, 17. März 2017 Amt für Wald und Wild

            820859

            Pränataldiagnostik - Beratung und Begleitung

            Wir führen das Beratungsangebot im Auftrag des Kantons durch.
            Sie sind schwanger und unsicher, welche pränataldiagnostischen Abklärungen Sie in Anspruch nehmen sollen oder wollen. Vielleicht haben Sie sich entschieden, keine Untersuchungen machen zu lassen und benötigen zur Durchsetzung Ihres Entscheides Unterstützung. Möglicherweise brauchen Sie nach einem auffälligen Untersuchungsbefund Hilfe bei der Entscheidungsfindung bezüglich eines allfälligen Schwangerschaftsabbruchs. Bei all diesen Themenstellungen unterstützen wir Sie gerne.
            Wenn Sie sich nach den vorgeburtlichen Untersuchungen für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, bieten wir Ihnen begleitende Gespräche an.
            Wenn Sie die Schwangerschaft austragen wollen, begleiten wir Sie vor und nach der Geburt des Kindes und vermitteln auch weiterführende Hilfsangebote.
            Wir sind die vom Kanton Zug anerkannte Fachstelle für Pränataldiagnostik. Wir stehen unter Schweigepflicht und beraten Sie kompetent und kostenlos.
            eff-zett das fachzentrum, Sexual- und Schwangerschaftsberatung, Tirolerweg 8, 6300 Zug, Telefon 041 725 26 40, E-Mail: ssb@eff-zett.ch, www.eff-zett.ch

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